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Sonntag, 13. Dezember 2015

Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung


Star Wars: Episode IV – A New Hope
(Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung)
Lauflänge: 121 Minuten
FSK: ab 6 Jahre
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1977
Regie: George Lucas
Drehbuch: George Lucas


"Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ..."


Quelle: Kauf-DVD; © Lucasfilm Ltd.
Star Wars gehört seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Filmreihen der Geschichte. Ein riesiges Merchandise-Imperium bestehend aus bisher 6 Filmen, 2 Animations-Serien, unzähligen Romanen, Videospiele, Comics, Actionfiguren, Sammelkarten und Kostümen. Es gibt sogar Star Wars Senf und Star Wars Kinderpunsch.

In vielen Filmen wird auf Star Wars angespielt, auch in Werbespots. Die Namen, Designs und Melodien der Saga sind in der Pop-Kultur fest integriert. In wenigen Tagen wird der langerwartete 7. Kinofilm "Star Wars - Das Erwachen der Macht" von J.(ar) J.(ar) Abrams veröffentlicht. Aber wie fing alles an? Wie entstand der große Erfolg, der weit über 30 Jahre andauert? Wir erzählen es euch:

Die Entstehungsgeschichte
Der junge Filmemacher George Lucas, der ebenso wie Francis Ford Coppola (Der Pate) ein unabhängiges Studiosystem anstrebte, konnte am Anfang seiner Karriere zwei kleinere Filme drehen. Zum einen "THX", der auf seinem gleichnamigen Kurzfilm basierte und zum anderen "American Graffiti", eine lockere Komödie, die auf seinen eigenen Erfahrung in seiner Studienzeit beruht. Für sein nächstes Projekt entwickelte er eine besondere Film-Idee: Ein im Weltall angesiedeltes Abenteuer im Stil der klassischen 1930er Serien wie "Flash Gordon" oder "Buck Rogers".

Er schrieb ein kurzes Statement und es formte sich seine Geschichte über Luke Starkiller. Der Name sollte sich später noch ändern. Die gesamte Handlung war aber zu umfangreich für einen einzigen Film, so entschied er sich vorerst nur den ersten Teil zu verfilmen und bei einem Erfolg, die zwei weiteren Teile zu produzieren. Er konnte Twentieth Century Fox von seiner Idee überzeugen, da er für das Projekt keine Chance sah es unabhängig zu produzieren.

"Die Macht ist es, die dem Jedi seine Stärke gibt. Es ist ein Energiefeld, dass alle Lebewesen erzeugen. Es umgibt uns, es durchdringt uns, es hält die Galaxis zusammen."

Die Darsteller
Quelle: Kauf-DVD; © Lucasfilm Ltd.
George Lucas entschied sich für wenige Stars in seinem Film. Alec Guinness (Die Brücke am Kwai) als Charakterdarsteller sollte den alten und weisen Magier Obi-Wan Kenobi spielen. Peter Cushing konnte als Großmoff Tarkin gewonnen werden, der durch die Hammer-Filme wie Dracula bekannt war. Ansonsten sollten nur unbekannte Schauspieler engagiert werden. Mark Hamill und Carrie Fisher konnte sich in den Vorsprechen durchsetzten. Harrison Ford, der schon bei American Graffiti dabei war, konnte ebenso Lucas überzeugen, obwohl er nur als Vorsprech-Partner bei den Tests dabei war. 

David Prowse wurde für die Rolle des Darth Vader ausgewählt, da er die richtige Statur hatte. Nur seine unpassende Stimme mit dem Akzent musste im Nachhinein durch die Stimme des legendären James Earl Jones ersetzt werden. Weitere Darsteller wie Anthony Daniels und Kenny Baker wurden ebenso auf Grund ihrer Größe und Statur engagiert, die die Androiden C3PO und R2D2 mimten.

Die Drehorte
Für einen großen Teil des Films war es Notwendig in Tunesien zu drehen. Der Sand und die heißen Temperaturen waren für alle Beteiligten eine große Last und erschwerte die Produktion.

Der Rest konnte unter einfacheren Bedingungen in den Elstree-Studios in England gedreht werden.

Die Spezialeffekte
Für viele Szenen des Films waren aufwändige Spezialeffekte nötig. Damals konnte man nicht auf Computer zurückgreifen, so mussten die Effekte alle mit der Hand erzeugt werden. George Lucas gründete aus diesem Grund seine Special-Effect-Firma "Industrial Light and Magic". Die Künstler bauten alle Raumschiffe nach dem Design von Ralph McQuarrie und hatten zum Teil Schwierigkeiten die Effekte glaubwürdig auf Film festzuhalten.


Quelle: Kauf-DVD; © Lucasfilm Ltd.
George Lucas zeigte den Effektkünstlern Ausschnitte aus dem Kriegsfilm "Mai 1943 – Die Zerstörung der Talsperren", damit sie sich die Raumschiffschlachten besser vorstellen konnten. Die Idee wurde seit dem regelmäßig in Filmproduktionen angewendet.

Nur heutzutage werden extra kleine Filme erstellt, so genannte "Animatronics", die den Künstlern helfen, die Szenen richtig zu kreieren. Unter Lucas Leitung konnten die schwierigen Effekte glaubwürdig geschaffen werden.

Lucas konnte auf Grund des schmalen Budgets und des immer näher rückenden Starttermins nicht alle seiner Visionen in dem Film unterbringen.

Der Sound
Ben Burtt hatte die Aufgabe einen Sound zu kreieren, der nicht von dieser Erde stammt. Und genau das schaffte er! Besonders schwierig waren die Geräusche und Stimmen von R2D2 und Chewbacca. Für R2D2 nutze er einen Synthesizer und seine Stimme. Chewbacca wurde aus verschiedenen Tieren zusammen gesetzt. Auch die Geräusche der Raumschiffe klingen einzigartig und geben dem Film etwas Besonderes.

"Das Laserschwert deines Vaters, die Waffe eines Jedi-Ritters. Nicht so plump und so ungenau wie Feuerwaffen. Eine elegante Waffe, aus zivilisierteren Tagen."

Die Musik
John Williams, der sich zuvor mit "Jaws (Der weiße Hai)" einen Namen machte, konnte für "Star Wars" gewonnen werden. Im Gegensatz der zu der Zeit üblichen Soundtracks aus Jazz- und Disco-Songs, wurde hier auf eine klassische Orchestrierung zurückgegriffen, was damals ein kleines Risiko war. Aber es zahlte sich aus.

Die verschiedenen Musikstücke sind absolut eingängig und sind wunderschön anzuhören, sei es das Main Theme oder auch Luke´s Theme. Darth Vader wird mit tiefen Bläsern angekündigt, was in der Fortsetzung gegen den berühmten Imperial-March ersetzt wurde.

Die Musik gehört mittlerweile zu den bekanntesten Filmmusiken überhaupt und hebt den Film auf eine höhere Stufe.

Handlung
Prinzessin Leia, die die Rebellen anführt, will die gestohlenen Pläne der geheimen Waffe des Imperiums in Sicherheit bringen, als ihr Raumschiff vom dunklen Lord Darth Vader aufgehalten und geentert wird. Leia kann die Pläne im Androiden R2D2 verstecken und ihn mit seinem Gefährten C3PO aus dem Schiff schleusen. Sie landen auf dem abgelegenen Planeten Tattoine. Der Zuschauer verfolgt die Reise der zwei gestrandeten Androiden auf dem Planeten bis diese auf Luke Skywalker (Mark Hamill) treffen. Luke und die Roboter treffen den alten Ben Kenobi. Ben erklärt Luke einige Dinge aus der Vergangenheit. 


Quelle: Kauf-DVD; © Lucasfilm Ltd.
Mit Hilfe von Han Solo und Chewie und deren Raumschiff dem Millenium Falcon, macht sich Luke und Obi-Wan (Alec Guinness) auf die Reise, um die Prinzessin zu retten. Am Ziel angekommen, werden sie von Trümmern des eigentlichen Planeten Alderaan überrascht. Sie entdecken den Todesstern und werden ungewollt von ihm angezogen.

Als sie darin landen und vor der Gefangennahme stehen, verstecken sie sich rechtzeitig im Falcon. Sie können heimlich entkommen und suchen nun nach Prinzessin Leia (Carrie Fisher). Ihnen gelingt ihre Rettung und müssen nun vom Todesstern fliehen und sich in Sicherheit bringen. Im Finale gilt es mit einer kleinen Flotte der Rebellen mit X-Wings den Todesstern zu zerstören. Es liegt nun an Luke, die Galaxie vor dem dunklen Imperium zu retten...

Kritik
Star Wars spielt zwar im Weltraum, ist aber kein richtiger Science-Fiction-Film. Er kümmert sich nicht um die Frage nach Fortschritt oder Forschung. Hier geht es um eine klassische Heldenreise mit einer eigenen Mythologie. Es ist somit viel mehr eine Fantasy-Saga.

Der Held Luke Skywalker begibt sich auf die Reise gemeinsam mit den alten "Magier" und zwei lustigen Kumpanen mit Hilfe von einem Banditen die Prinzessin aus den Klauen des Oberbösewichtes zu retten. Soweit die klassische Heldengeschichte.

Der Film beginnt mit einem Knall und verläuft dann vorerst ruhig. Die Umsetzung dieser recht simplen Geschichte wird glaubwürdig in Szene gesetzt und die emotionale Bindung an die liebenswürdigen Charaktere macht den Film spannend. Man fiebert jederzeit mit und es macht Spaß den Charakteren bei ihren Abenteuern zu folgen.

Der Film lässt sich am Anfang für seine Charaktere viel Zeit, aber wenn die Gruppe Tattoine verlässt, gewinnt der Film mächtig an Spannung. Beeindruckend sind die verschiedenen Designs der Charaktere, der Sets und Raumschiffe. Die Effekte sind gelungen und lassen einen mit Staunen zurück. Ein schöner Film, der nur noch von seiner direkten Fortsetzung übertroffen wird.

Erfolg
Star Wars wurde ein riesen Erfolg und spielte Unmengen an Geld ein. Er wurde zum erfolgreichsten Film seiner Zeit und so zum ersten sogenannten Blockbuster, bei dem Warteschlangen um Häuserblocks entstanden. Auf Grund dieses unglaublichen Erfolgs wurden viele Science-Fiction-Filme produziert um davon zu profitieren. Darunter zählen "ALIEN" und "Star Trek - Der Film". Als Folge des großen Sci-Fi-Booms wurde auch der James Bond Film "Moonraker" ins Weltall verlegt.


Quelle: Kauf-DVD; © Lucasfilm Ltd.
Der Erfolg kam überraschend, da selbst einige der Darsteller nicht daran glaubten und dachten sie würden nur einen Kinderfilm machen. George Lucas Vision zahlte sich aus. Er konnte endlich seinen Traum erfüllen und seine Geschichte weitererzählen.

Lucas produzierte das Sequel "The Empire strikes back", welches nicht die Geschichte des Vorgängers kopierte, sondern seine Charaktere in ausweglose Situationen bringt und die Handlung emotional weiter ausbaut. Besonders eine berüchtigte Wendung im Drehbuch, die nur wenige Personen wussten, überraschte das Publikum. Die Trilogie wurde mit "The Return of the Jedi" befriedigend abgeschlossen.

Im Jahr 1999 veröffentlichte Lucas den Beginn seiner Prequel-Trilogie mit "The Phentom Menace", gefolgt von "Attack of the Clones" und "The Revenge of the Sith".

Im Dezember 2015 wird "The Force Awakens" herausgebracht, nachdem Lucas sein Franchise an Disney verkaufte.

Fazit
Star Wars zählt zu Recht zu den erfolgreichsten Fantasy-Filmreihen der Geschichte. Ein engagiertes Projekt eines jungen Filmemachers wurde zu einem riesigen Erfolg. Ein Film, den man gesehen haben muss.

"Die Macht ist stark in diesem da!"


Bewertung






Autor: Marcel Hisge


Donnerstag, 10. Dezember 2015

Adams Äpfel


Adams æbler (Adams Äpfel)
Lauflänge: 94 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Produktionsland: Dänemark
Produktionsjahr: 2005
Drehbuch: Anders Thomas Jensen
Regie: Anders Thomas Jensen


"Sehr gut Adam - Ist die richtige Einstellung. Aus so einer Einstellung entstehen Kuchen!"

Quelle: Kauf-DVD; © Delphi Filmverleih.
Im Vertrieb der EuroVideo Bildprogramm GmbH
Mit diesem Film zeigt unser Nachbarland dem deutschen Zuschauer, dass gute Filme nicht nur aus den USA kommen müssen und selbst ein Land wie Dänemark einen mutigen, bösen, gleichzeitig sogar lustigen Film machen kann, der einen hohen Anspruch hat und der kein Genre-Film mit geringem Budget sein muss.

Der Film war ein Erfolg in Dänemark. So etwas entsteht hier in Deutschland immer seltener. Selbst in Schweden, Frankreich und Spanien ist so etwas möglich, warum nicht hier?

Handlung (leichte Spoiler enthalten)
Ivan (Mads Mikkelsen, Casino Royal) ist ein Pfarrer auf dem Land, der in seiner kleinen Gemeinde einige Kriminelle wieder in die soziale Gemeinschaft einführt. Unter seinen Fittichen ist der Trinker, Kleptomane und Triebtäter Gunnar (Nicolas Bro), der Tankstellenräuber Khalid (Ali Kazim) und die Alkoholikerin Sarah (Paprika Steen). Als Adam (Ulrich Thomsen, Nightwatch), ein überzeugter Neonazi, zur Resozialisierung Ivan´s Gemeinde aufsuchen muss, ändert sich das Leben von allen Beteiligten.

Zu Beginn wird Adam von Ivan gefragt, was er hier tun möchte, was sein Ziel ist. Er überlegt kurz und antwortet geschickt mit: "Ich will einen Apfelkuchen backen." Die Äpfel will er vom Apfelbaum aus dem kirchlichen Garten nutzen. Es folgen einige Gefährdungen für den Baum und seine Früchte: Raben, Würmer und ein Blitzschlag. Ebenso entstehen einige Schwierigkeiten zwischen Adam und dem Pfarrer Ivan.

Ivan ist ein fröhlicher Mensch, der es allen Recht macht und auf jedes Problem eine einfache Lösung parat hat. Nichts kann seine Gutmütigkeit erschüttern. Adam kann diese Gutmütigkeit nicht verstehen und kämpf dagegen an, er will mit allen Mitteln Ivan brechen. Durch dieses Vorhaben deckt er immer mehr Ivans Vergangenheit auf, die selbst Adam erschüttert. An einem gewissen Punkt angekommen, an dem Ivan aufhört an Gott zu glauben, stellt Adam seine eigenen Taten in Frage und versucht alles wieder ins Lot zu bringen...

Ivan: "Warum tust du mir das bloß an?"
Adam: "Weil ich schlecht bin und du kannst nichts dagegen machen."


Kritik
Quelle: Kauf-DVD; © Delphi Filmverleih.
Im Vertrieb der EuroVideo Bildprogramm GmbH
Adams Äpfel ist eine bitterböse schwarzhumorige Komödie mit einem großen Schuss Drama. Allein die Konstellation der Charaktere ist schon bemerkenswert. Die Geschichte beinhaltet ausschließlich gestörte Charaktere, ein Pfarrer, der alles Schlechte in der Welt unterdrückt, ein Neonazi, ein trinkender und stehlender Triebtäter, ein Tankstellenräuber und eine Alkoholikerin.

Der Regisseur arrangiert daraus eine lockere schwarze Komödie, die sich im Verlauf zu einem Drama formt. Die Charakter werden vorgestellt und bleiben im Film immer interessant. Besonders die schwierige Beziehung zwischen Ivan und Adam. Es bleibt jederzeit spannend wie weit Adam wirklich gehen wird und was mit Ivan geschehen sein muss. Als Adam sein Gewissen entdeckt und versucht Ivan wieder auf den rechten Weg zu führen, dreht sich die Geschichte fast um: Adam wird zum gutmütigen Menschen, seine unterdrückte Gutmütigkeit kommt zum Vorschein.

"Hast du die Kekse gemessen?"

Geschickt werden schlechten Vorzeichen eingebaut: Der Baum wird von Raben befallen, die die Äpfel fressen, ebenso nisten sich Würmer in den Äpfel ein. Adam zeigt sich erst unbeeindruckt. Immer wieder fällt eine Bibel auf den Boden, die auf einem Schrank neben der Tür in seinem Zimmer liegt. Immer wieder fällt bei jedem Zuschlagen der Tür die gleiche Seite auf. An dem entscheidenden Punkt der Geschichte wird Adam darin lesen.

Diese "Vorzeichen" verlaufen als Hinweise auf den Verlauf von Ivans Glauben oder seine Gutmütigkeit. Als der Baum zerstört wurde, liegt auch Ivan verwundet am Boden. Als die Äpfel immer weniger werden, verliert auch Ivan seine letzte Hoffnung. Erst als Adam seinen Apfelkuchen backt, gibt es für Ivan wieder einen Sinn im Leben.

Im Film wird besonders der Humor großgeschrieben. Immer wieder gibt es Running Gags, wie das Herunterfallen von Hitlers Bild. Es gibt lustige Sprüche am laufenden Band, besonders von Khalid.


Quelle: Kauf-DVD; © Delphi Filmverleih.
Im Vertrieb der EuroVideo Bildprogramm GmbH
Trotz der dramatischen Handlung wirkt der Humor nie unpassend. Die Eigenarten der Charaktere werden immer wieder mit lustigen Momenten verdreht, gerade der rechtsradikale Adam wird als Nazi von Ivan völlig ignoriert.

Ivan: "Ist das ein gut aussehender Mann! Dein Vater?"
Adam: "Das ist Hitler!"

Immer wieder entstehen solche komischen Situationen.

Neben dem Humor gibt es im Film auch einige wenige Gewaltspitzen, die zwar recht blutig ausfallen, aber nie zum Selbstzweck verkommen und für die Geschichte von Nöten sind. 

Der Film wurde sehr stilvoll vom Kameramann eingefangen. Die Geschichte wird flüssig und ohne Längen erzählt. Jede Szene ist wichtig für die Handlung.

Die Darsteller
Alle Schauspieler bieten eine realistische und humorvolle Darstellung, die aber bei aller Komik und der düsteren Geschichte, ernst bleiben müssen. Natürlich muss man hier Mads Mikkelsen hervorheben, der seine Rolle jederzeit glaubhaft wiedergibt. Immer gutmütig und fröhlich, später verzweifelt und ernst. Ebenso wunderbar spielt Ullrich Thomsen seine Rolle als Adam. Er ist immer schlecht gelaunt und sehr ernst. Sehr glaubhaft wirkt sein Auftreten als Nazi. Aber als er später seinen Glauben an das Schlechte verliert, wird es mit der richtigen Feinfühligkeit von Thomsen dargestellt.

Fazit
Adams Äpfel ist eine schwarzhumorige Komödie, die nie albern wirkt oder in eine reine Standard-Komödie verfällt. Der Film besitzt eine Handlung, die gerade für eine Komödie ein hohes Maß an Anspruch besitzt.


Quelle: Kauf-DVD; © Delphi Filmverleih.
Im Vertrieb der EuroVideo Bildprogramm GmbH
Eine böse Komödie mit Tiefe, die ungewöhnlich für dieses Genre ist. Oder auch ein Drama, das so locker und humorvoll selten zu sehen war. Trotz der düsteren Handlung wirkt der Film immer positiv und am Ende bleibt ein gutes Gefühl in einem. Die Mischung aus gewalttätigem Drama und schwarzer Komödie zeigt so seine funktionierende Wirkung. 

Gunnar: "Er hat meinen Kater erschossen!"

Ivan: "Nein, wir dürfen uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit gegenseitig beschuldigen. Er war des Lebens überdrüssig und da war unsere kleine Schießerei eine gute Gelegenheit Abschied zu nehmen."


Bewertung





Autor: Marcel Hisge

Montag, 7. Dezember 2015

Ed Wood


Ed Wood
Lauflänge: 121 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1994
Drehbuch: Scott Alexander, Larry Karaszewski, Rudolph Grey
Regie: Tim Burton

"Bei Filmen geht es nicht um kleinliche Details, sondern um die ganze Geschichte."


Eine Szene aus dem Film Glen und Glena
Quelle: Kauf DVD; © Buena Vista Home Entertainment
Neben erfolgreichen Filmen wie "Batman", "Edward mit den Scherenhänden" oder "Sleepy Hollow" drehte Tim Burton auch dieses wunderbare Kleinod über den vielleicht schlechtesten Regisseur der Welt...

Handlung (enthält leichte Spoiler)
Hollywood in den 1950er Jahren: Als Autor beim Theater scheitert Ed Wood (Johnny Depp, Gilbert Grape) kläglich. Eigentlich träumt er davon, genau wie sein Idol Orson Welles, erfolgreiche Filme zu drehen. Durch Zufall lernt er den berühmten Dracula-Darsteller Bela Lugosi (Martin Landau, Cleopatra) kennen, der bereits die Blütezeit seiner Filmkarriere hinter sich hat.

Ed ist selbst großer Fan von Lugosi und überredet ihn in seinem neuen Projekt eine Rolle zu übernehmen. Dadurch bekommt Ed die Chance für einen B-Movie-Produzenten sein selbst verfasstest Script "Glen or Glenda" zu verfilmen. Darin schildert er seine kuriose Leidenschaft Frauenkleider zu tragen. Ed´s Freundin Dolores Fuller (Sarah Jessica Parker) ist vom Script entsetzt, soll aber die weibliche Hauptrolle spielen. Der Film wird ein Fiasko. Niemand will etwas von Ed wissen...


Er versucht sein nächstes Projekt "Bride of the Monster" selbst zu finanzieren, wobei er Hilfe von seiner befreundeten Filmcrew bekommt, darunter Loretta King (Juliet Landau aus Buffy), Criswell (Jeffrey Jones aus Deadwood) und Bunny Breckinridge (Bill Murray, u.a. Ghostbusters, Lost in Translation).


Lugosi erschreckt Kinder an Halloween als Dracula
Quelle: Kauf DVD; © Buena Vista Home Entertainment
Sie finden einen geeigneten Geldgeber, die Chancen stehen hoch für einen Erfolg. Auch Lugosi, der durch seine Drogensucht merklich geschwächt ist, findet ebenso wie weitere von Ed´s Stammdarsteller wieder einen festen Platz in der Besetzung. Der Film wird abermals kein Erfolg.

In der Folgezeit geht es Lugosi gesundheitlich schlechter, er sucht mit Hilfe von Ed eine Entzugsklinik auf. Sein Zustand wird nicht besser, er muss aber aus Geldgründen die Klinik verlassen. Ed glaubt weiter an sein Talent und bekommt das Budget für sein drittes Film-Script "Plan 9 from Outer Space" von einer Baptisten-Gemeinde, die einen Erfolg erwartet um mit dem erzielten Gewinn religiöse Filme zu drehen. Diesmal kann Ed nur eine einzige zuvor gefilmte Szene mit dem großen Bela Lugosi nutzen...

"Bela Lugosi? Ich dachte der wäre tot!"

Kritik
Tim Burton inszenierte in stilechten Schwarz-Weiß-Bildern eine Biografie über Ed Wood, der auch heutzutage noch als schlechtester Regisseur aller Zeiten gilt. Der Film bezieht seinen Stil aus der gezeigten Filmepoche. Die 50er Jahre in Schwarz-Weiß, mit passender Musik, die auch immer wieder auf das in Dracula (1931) genutzte Thema aufgreift.

Burton spielt oft auf bekannte Film-Klassiker an und zeigt das damalige Hollywood in all seinen Facetten. Burton´s Stil, kuriose Charaktere und eine intelligente Bildgestaltung treffen hier auf professionelle Schauspielkunst und eine Maskenarbeit, die man als Zuschauer nicht wahrnimmt.


Die Film-Crew auf dem Weg zur Premiere
Quelle: Kauf DVD; © Buena Vista Home Entertainment
Martin Landau wurde mit Hilfe des Maskenkünstlers Rick Baker im bestmöglichsten Maße zu Bela Lugosi verwandelt. Landau erlernte den für Lugosi typischen ungarischen Dialekt und versuchte, genau wie er, nicht im Dialekt zu sprechen. So traf er genau die Ausdrucksweise wie das Original. 

Landau mimt nicht nur den berühmten Dracula-Darsteller Bela Lugosi, nein, er lebt diese Rolle. Er verkörpert den Schauspieler in allem Maßen überzeugend. Er zeigt seine kraftvolle, gruselige und darstellende Seite als "Dracula" ebenso wie seine verletzliche Seite als mittelloser, abhängiger und alter Mann. Landau gewann für seine Rolle als Lugosi einen Oscar für die beste männliche Nebenrolle.

In der Titelrolle sehen wir einen, wie immer, beeindruckenden Johnny Depp. Er überzeugt durch sein großes Engagement und seine kuriosen Eigenarten als talentfreier Regisseur. Gerade seine Mimik spielt in vielen Szenen fast verrückt. Er führt alle Szenen an, wird aber von der unglaublichen Präsenz von Martin Landau fast überstrahlt.

Auch die Nebenrollen sind fantastisch mit Bill Murray und Jeffrey Jones besetzt.

"Dummerweise haben wir keinen Motor für das Ding. Also, wenn sie jetzt gleich mit ihm kämpfen, schütteln sie ordentlich seine Arme, dann sieht´s echt aus! Los gehts!"

Fazit
Ed Wood sieht die letzte Szene mit Bela Lugosi
Quelle: Kauf DVD; © Buena Vista Home Entertainment
Ed Wood ist ein fast untergegangener Film neben den vielen Erfolgsproduktionen von Tim Burton. Dennoch gehört der Film mit zu den Besten Burton´s.

Der Film zeigt dem Zuschauer viele verschiedene Facetten aus Hollywood: Das Leben eines Regisseur und eines alternden Filmstars; eine unterhaltsame und komische Geschichte über das Filmemachen oder wie man es nicht machen sollte; aber auch ein trauriges und emotionales Ende einer großen Filmkarriere einer Horrorikone.

"Der schlechteste Film aller Zeiten? Na, mein nächster wird bestimmt besser!"

Bewertung





Autor: Marcel Hisge

Freitag, 27. November 2015

GoodFellas


GoodFellas (GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia)
Lauflänge: 146 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1990
Regie: Martin Scorsese
Drehbuch: Nicholas Pileggi (auch Roman), Martin Scorsese


Henry: "Solange ich denken kann, wollte ich schon immer Gangster werden!"


Die Freude ist groß nach einem gelungenem Raub
Quelle: Kauf DVD; © Warner Bros. Entertainment Inc.
Im Jahr 1990 kam Martin Scorsese's "GoodFellas" in die Kinos und zeigte im Gegensatz zu Filmen wie "Der Pate" nicht nur die die glamouröse Seite des Mafialebens, sondern auch die Schattenseiten und die Schwierigkeiten aus dieser "Familie" wieder auszusteigen.

Hier wird ein weniger romantisches Bild der Mafia dargestellt, das Leben als Mitglied der Mafia wird in allen Details und Facetten aufgezeigt. "GoodFellas" wurde zum wichtigen Klassiker des Mafia-Films.

Handlung
Der erst 11-jährige Henry Hill (Ray Liotta) wohnt in den 1950er Jahren mit seiner Familie in Brooklyn, New York und träumt vom luxuriösen Leben als Gangster der ansässigen Mafia. Seine frühe Karriere als Mobster der Cosa Nostra fängt an, als er kleinere Botengänge für die Paul Cicero macht und sich oft bei ihnen aufhält. Cicero, auch Paulie genannt, ist der Caporegime der Lucchese-Familie. Henry geht nun nicht mehr zur Schule und hat sich schon als Jugendlicher ein beachtliches Taschengeld erarbeitet.


Er lernt seine späteren Freunde Jimmy Conway (Robert De Niro) und Tommy DeVito (Joe Pesci) kennen und steigt weiter auf. Mit Brandanschlägen und Erpressungen kommt er zu noch mehr Geld. Henry lernt seine spätere Frau Karen kennen mit der er zwei Kinder bekommt. Er muss eine zeitlang einsitzen und kommt mit dem Drogenhandel in Berührung.

Der regelmäßige Drogenkonsum und sein paranoides Verhalten bestimmen immer mehr sein Leben. Er verliert zusehends seinen gehobenen Status in der Familie, auch da er Paulie hintergangen hat. In der Mafia wird er als Risiko betrachtet, aus diesem Grund sieht er seinen einzigen Ausweg darin als Kronzeuge gegen seine ehemaligen Freunde auszusagen...

Henry: "Pauli bewegte sich vielleicht langsam, aber bloß weil er es einfach nicht nötig hatte, sich für irgendjemanden zu bewegen."


Henry im Gespräch mit Paulie
Quelle: Kauf DVD; © Warner Bros. Entertainment Inc.
Kritik
"GoodFellas" basiert auf dem Buch "Wise Guy" von Nicholas Pileggi. Er beschreibt darin die wahren Begebenheiten von Jimmy Burke, Thomas DeSimone, Paul Vario und Thomas Agro.

Martin Scorsese erschuf ein inhaltlich und inszenatorisches Meisterwerk des Gangster-Film-Genre. Er lässt die Geschichte von der Hauptfigur Henry aus dem Off erzählen. In manchen Szenen wechselt die erzählende Stimme auf seine Frau Karen. Sie gibt einige Dinge, wie z.B. ihre Hochzeit aus ihrer Sicht wieder. Der innovative Schnitt und die exzellente Kameraführung werden von Scorsese perfekt arrangiert und unterstützen die fließende Handlung. 

Die Dramaturgie ist so gestaltet, dass der Film immer spannend bleibt und die Geschichte ohne Längen weitererzählt wird. Dem Zuschauer wird das Leben von Henry detailliert aufgezeigt. Wir erleben seinen Aufstieg und auch seinen Fall im organisierten Verbrechen.

Man darf hier keinen Thriller oder Actionfilm erwarten, es gibt keine der üblichen Spannungsszenen. Die Spannung entsteht hier aus den differenzierten Beziehungen der Charaktere und dem Einblick in die Welt der Mafia. Auch ist die Inszenierung im Gegensatz zum Thriller absolut locker definiert. Es ist unglaublich wie lässig Scorsese hier die Geschichte über illegale Machenschaften ablaufen lässt, als wäre es das natürlichste der Welt Schutzgelder zu erpressen oder sein Restaurant in Flammen aufgehen zu lassen um die Versicherungssumme zu kassieren.

Es ist einfach spannend zu sehen wie die Karriere von Henry verläuft. Auch die ganzen Charaktere und deren Beziehungen innerhalb der Familie sind großartig dargestellt.

Die eingesetzte Musik gibt mit Hilfe bekannter Popsongs das jeweilige Jahrzehnt passend wieder.

Henry: "Wenn wir was wollten, nahmen wir uns es einfach. Wenn sich jemand ein zweites Mal beschwerte, wurde er so übel zugerichtet, sie können mir glauben, die beklagten sich nie wieder. Es war eben alles Routine, man hat gar nicht mehr darüber nachgedacht. Es gehörte eben alles zum Geschäft, was soll man noch lange darüber nachdenken."


Die Plansequenz im Copacabana-Club
Quelle: Kauf DVD; © Warner Bros. Entertainment Inc.
Die Kamera
Besonders stilvoll wird die Kamera von Michael Ballhaus eingesetzt. Berühmt wurde die Szene als Henry seine verabredete Karen in dem überfüllten Copacabana-Club ausführt. 

Die Kamera folgt ihnen bei der Einlassschlange angefangen durch die Hintertür, die Küche entlang bis an einem vom Personal extra für das Paar gebrachten Tisch. Es ist beeindruckend zu sehen wie perfekt diese 3-minütige Plansequenz durchdacht ist, da sie den langen Weg ohne Schnitt auskommt. 

Mit Hilfe der relativ neuartigen Steady-Cam konnte diese wundervolle Szene realisiert werden. Damals galt sie als längste Plansequenz der Geschichte. 

Die Gewalt
Scorsese lässt seine Protagonisten in den entsprechenden Szenen drastische Gewalt ausüben. Die Figuren, alle wichtige Mitglieder der Mafia, sind böse Menschen, jederzeit bereit Blut zu vergießen um das Geschäft zu schützen.

Dem Zuschauer wird es schwer gemacht sich mit einer Person zu identifizieren, von der ersten Szene an weiß der Zuschauer, dass er es mit gewaltbereiten Männern zu tun hat. Besonders sticht hier Tommy, gespielt vom großartigen Joe Pesci, hervor, der in einigen Szenen regelrecht überschnappt und sein Gegenüber seine exzessiven Gewaltausbrüche spüren lässt.

Die im Film von den Hauptpersonen ausgeübte Gewalt soll im Gegensatz zu den Taten der realen Personen noch untertrieben sein. 

Die Darsteller
Besonders treten die drei Hauptcharaktere aus der Darstellergarde heraus: Ray Liotta als Henry, Robert DeNiro als Jimmy und Joe Pesci als Tommy. Liotta, der damals noch relativ unbekannt war, überzeugte als charismatischer Henry, der schier beeindruckt vom luxeriösen Leben der Cosa Nostra und auch wenn nötig zu heftiger Gewalt bereit ist.

Robert DeNiro überzeugt, wie in allen seiner Filme, als Gangster und hier als Vorbildmobster für Henry. 


Joe Pesci in der "Findest du mich komisch"-Szene
Quelle: Kauf DVD; © Warner Bros. Entertainment Inc.
Joe Pesci, schon auffallend gut in Scorseses "Raging Bull", wurde durch den Kino-Hit "Kevin allein zu Haus" einem größerem Publikum bekannt. Hier spielt er den launischen Gangster Tommy, der alle anderen Darsteller glatt an die Wand spielt.

Besonders in der improvisierten "Findest du mich komisch"-Szene zeigt er all seine Register: Erst fröhlich gelaunt unterhält er sich als Freund in geselliger Runde und wird plötzlich sehr ernst und fragt ob Henry ihn komisch findet. Er fragt immer weiter, wird noch ernster bis er seine Pistole rausholt und damit hantiert. Die Situation ist kurz vorm Eskalieren bis Pesci wieder lacht und sich diese absolut überzeugende Streitigkeit als Scherz entpuppt.

Auch die Szene als er den jungen Spider (Michael Imperioli) unwürdig behandelt und ihm zuerst sogar in den Fuß schießt und das nur zu seinem Vergnügen, ist absolut beängstigend und überzeugend verkörpert.

Das sind alles Darsteller die ihre Rollen nicht spielen, nein, sie leben diese. Viele aktuelle Stars, auch die erfolgreichen deutschen Schauspieler, sollten mal versuchen daran anzuknüpfen. Das hier ist wahre Schauspielkunst!

Tommy: "Was heißt das, ich bin komisch? Was meinst du damit, meinst du die Art wie ich rede oder was?"


Wissenswertes
Der Film diente als Vorbild der erfolgreichen und herausragenden Mafia-Serie "The Sopranos" mit dem unvergleichlichen James Gandolfini, der im Jahr 2013 viel zu früh verstarb (RIP). So verwundert es nicht, dass einige Darsteller aus "GoodFellas" auch in "The Sopranos" zum Teil in größeren Rollen zu bewundern waren. 

Darunter zählen allen voran Lorraine Bracco, Michael Imperioli und Tony Sirico. Auch Vincent Pastore, Frank Vincent, Chuck Low und Tony Darrow konnten für Nebenrollen in der Serie engagiert werden.



Jimmy und Henry auf dem Höhepunkt der Karriere
Quelle: Kauf DVD; © Warner Bros. Entertainment Inc.
Fazit
"GoodFellas" gilt als großer Klassiker des Gangsterfilm. Jeder der sich für dieses Genre oder generell für die wichtigsten Film-Produktionen der Geschichte interessiert, sollte dieses Meisterwerk gesehen haben.

Henry: "Das schwerste für mich war es dieses Art zu Leben aufzugeben. Ich liebe dieses Leben immer noch und wir wurden behandelt wie Filmstars mit Leibwächtern. Wir hatten alles, wir brauchten es nur anzufordern.

Unsere Frauen, Mütter, Kinder, alle kamen vorbei. Ich hatte große Papiertüten voll mit Juwelen verstaut, ich hatte eine Zuckerdose voll mit Kokain neben dem Bett.

Alles was ich haben wollte war nur ein Telefongespräch weit entfernt, kostenlose Autos, Schlüssel zu einem Dutzend Schlupfwinkel überall in der Stadt. An einem Wochenende wettete ich Zwanzig, Dreißig Riesen und verpulverte dann innerhalb einer Woche entweder die Gewinne oder ich ging zu den Haien um die Buchmacher zu bezahlen. Es spielte keine Rolle.

Wenn ich pleite war zog ich einfach los und raubte etwas mehr. Wir mischten überall mit. Wir schmierten die Bullen, wir schmierten die Anwälte, wir schmierten die Richter. Darauf war Verlass, alle hielten die Hand auf. Mit Geld klappte einfach alles."


Bewertung





Autor: Marcel Hisge