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Samstag, 14. November 2015

Blade Runner


Blade Runner
Lauflänge: 112 Minuten
FSK: ab 16
Produktionsland: UK, USA
Produktionsjahr: 1982
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Hampton Fancher, David Webb Peoples


"Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt nur halb so lange, und du hast für kurze Zeit unglaublich hell gebrannt, Roy."


Kauf DVD; © The Blade Runner Partnership
Nach dem großen Erfolg von ALIEN bot sich für Ridley Scott die Gelegenheit den Roman "Träumen Androiden von elektronischen Schafen?" von Philip K. Dick zu verfilmen.

Als "Blade Runner" in die Kinos kam, konnte er kein großes Publikum erreichen und galt als Flop. In den folgenden Jahren erreichte er für viele Zuschauer den Status eines wichtigen und stilprägenden Science-Fiction-Film.

Handlung
In naher Zukunft leben die Menschen in riesigen Städten. Die Welt ist von Chaos und Dunkelheit bestimmt. Deckard (Harrison Ford) ist ein Blade Runner, der "Replikanten" aus dem Verkehr zieht. "Replikanten" sind vom Mensch erschaffene Androiden, die äußerlich vom Menschen nicht zu unterscheiden sind. 

Durch verschiedene Tests kann Deckard "Replikanten" erkennen. Er soll vier Entflohene aufspüren und beseitigen. Die Replikanten, geführt von Roy (Rutger Hauer) wollen aber ihren vorherbestimmten Tod aufhalten und suchen deswegen ihren Schöpfer...


Kritik
Für Zuschauer, die ausschließlich aktuelle Action- und Science-Fiction-Filme schauen und einen spannungsgeladenen und schnellen Film erwarten, werden hier enttäuscht sein. Eben das bietet der Film nicht. Selbst für die damaligen Kinogänger wird es ein schwieriger Film gewesen sein.


Kauf DVD; © The Blade Runner Partnership
Es ist ein Science-Fiction-Film, der sich langsam aufbaut und die Spannung aus dem Verhältnis zwischen den Charakteren erhält. Dialoge gibt es wenig, oft sieht man nur die Bilder mit der hypnotischen Musik.

Der Film konzentriert sich weniger auf Spannung, die aus Aktionen entsteht, sondern mehr auf philosophische Fragen und der Interaktion zwischen Mensch und Replikant.

Es werden essenzielle Fragen aufgeworfen, wie z.B. "Wann kann man von Leben bei Objekten sprechen?", "Können Maschinen Gefühle haben?" oder weitere allgemeine Fragen um Leben und Tod.

Im Film werden die Maschinen, die Replikanten sehr menschlich dargestellt, sie fühlen, trauern oder sind wütend.

Besonders beeindruckend ist das lange Finale, in dem Roy seinen Verfolger Deckard jagt, also die Richtung der Geschichte ändert. Deckard muss bis auf das Dach eines Gebäudes hinauf flüchten. Die ganze Wut und Boshaftigkeit von Roy wird hier offenbart. Der Blade Runner ist hier das eigentliche Opfer, dem Replikant unterlegen, was Kraft und Ausdauer angeht.

Schlussendlich kann er sich nicht selbst retten und hier kommt die Überraschung des Finales: Eine rührender Monolog von Roy über das Leben und die Erkenntnis, dass er sterben muss.

Genre
"Blade Runner" ist ohne Zweifel ein Science-Fiction-Film, der aber seine visuelle Ausrichtung aus dem Film Noir entlehnt. Dunkle Charaktere mit Mäntel und Hüten, Femme Fatale, urbane Sets und (oberflächig gesehen) eine Detektivgeschichte.

Die Darsteller
Nach Erfolgsfilmen wie "Star Wars" und "Jäger des verlorenen Schatzes" erwartete der Zuschauer damals einen weiteren Film mit Harrison Ford als Held. Dem wird "Blade Runner" nicht gerecht. Ford spielt hier die Hauptrolle, ist aber eine sehr karge und verletzliche Person. Durch sein zurückhaltendes Spiel überzeugt er auch als Anti-Held.


Kauf DVD; © The Blade Runner Partnership
In weiteren Rollen sind damals eher unbekannte Darsteller besetzt worden, wie Sean Young (Dune), Edward James Olmos (Battlestar Galactica), Daryl Hannah (Kill Bill) und William Sanderson (Deadwood).


Besonders hervorzuheben ist vor allem Rutger Hauer (The Hitcher) als Replikant Roy, der seiner Rolle eine gewisse Bösartigkeit verleiht und jederzeit die Furcht um das eigene Leben zu vermitteln schafft.


Die Optik
"Blade Runner" ist ein Hochgenuss auf optischer und akustischer Ebene. Wie schon in ALIEN kreiert Ridley Scott überwältigende düstere Bilder mit wunderschöner Beleuchtung und innovativen Science-Fiction-Elementen. Hier wird eine dunkle Stadt gezeigt, in der nie ein Sonnenstrahl den Boden berührt.

In der unteren Welt laufen die Menschen in Scharen durch die Gassen, überall ist Werbung zu sehen, verschiedene Kulturen, Religionen, viele Sprachen durcheinander. Fliegende Autos durchqueren die Häuserschluchten. Die Reichen leben weit oben in neu geschaffenen Bauten. Dort bietet der Film das futuristischste Design.

Die Szenen sind immer mit vielen Details ausgestattet. Die mit viel Aufwand hergestellten Sets zeigen alle Einzelheiten dieser Zukunft, alles wirkt authentisch. Im Film spielt sich fast alles im Dunkeln ab. Man sieht in wenigen Szenen mal einen Sonnenuntergang, ansonsten bleibt es in dieser Zukunft stetig dunkel. Dem entsprechend werden die Charaktere teilweise im Schatten gezeigt.

Die Musik
Der Soundtrack wurde von Vangelis für den Film komponiert. Der Film erreicht seine Intensität mit Hilfe der atmosphärischen Synthesizer-Klängen, hypnotisch, düster, aber doch eingängig ohne gewöhnlich zu wirken. Die Musik ist hier ein wichtiger Bestandteil des Films, ohne ihn würde er so nicht funktionieren.


Kauf DVD; © The Blade Runner Partnership
Schnittfassungen
Die Kinofassung wurde entgegen von Ridley Scotts Willen mit einem Off-Kommentar von Harrison Ford unterlegt, um so die Handlung einfacher dem Zuschauer zu vermitteln. Auch wurde ein Happy-End eingefügt, das so nicht in den Film passen will. Dafür wurden entfallene Szenen aus "The Shining" genommen.

Jahre später konnte Scott seine Version (ohne Off-Kommentar und Happy End) veröffentlichen. Im Jahr 2007 erschien der "Final Cut" von Blade Runner. Diese endgültige Version, in dem das Bild und der Ton verbessert wurden und kleinere Fehler korrigiert wurden, stellt auch die zu bevorzugende Fassung dar.

Fazit
"Blade Runner" stellt ein Meisterwerk des Science-Fiction-Films dar und bietet atemberaubende Bilder mit wunderschönen Musik von Vangelis und interessanten Fragen um Leben und Tod. Der Film ist aber für viele Zuschauer sehr schwer zugänglich und kann langweilig wirken, wenn man die falschen Erwartungen hat. Mittlerweile ist "Blade Runner", trotz schwer zugänglicher Handlung und ungewöhnlicher Dramaturgie, ein angesehener Meilenstein der Filmgeschichte. Diesen Film sollte jeder Kinofreund und Science-Fiction-Fan gesehen haben.

"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser-Tor. All diese Momente werden verloren sein, in der Zeit, so wie Tränen im Regen."


Bewertung





Autor: Marcel Hisge


Sonntag, 8. November 2015

Galaxy Rangers


Galaxy Rangers
Staffeln: 1 (65 Folgen)
Laufzeit: ca. 22 Min. pro Folge
FSK: ab 6
Produktionsland: USA 
Produktionsjahr: 1986 - 1989
created by: Robert Mandell

„Im Jahre 2086 reisten zwei friedliche Bewohner fremder Planeten auf die Erde. Sie brauchten unsere Hilfe! Als Gegenleistungen gaben sie uns die Pläne zu unserem ersten Hyperantrieb, der es der Menschheit ermöglichte, das Tor zu den Sternen aufzustoßen.

© Gaylord Productions, Transcom Media und TMS Entertainment
Wir haben ein Team einzigartiger Individuen zusammengestellt, dass die Erde und unsere Verbündeten schützen sollen. Mutige Pioniere, der höchsten Idealen und der Gerechtigkeit verpflichtet, widmen sich der Aufgabe Recht und Ordnung jenseits der neuen Grenzen zu bewahren. 

Das sind die Abenteuer der Galaxy Rangers!“

Wieder eine Kult-Zeichentrickserie aus den 1980er Jahren! Die Galaxy Rangers kamen praktisch zur gleichen Zeit in den USA heraus, wie Saber Rider and the Starsheriffs. 

Beide Serien ähneln sich vom Set sehr, da jede auf dem Grundkonzept basiert Sci-Fi mit Westernelemente zu verbinden.

Der grundlegende Unterschied ist, dass im Gegensatz zu den Starsheriffs, die Rangers keine mächtige Kampfwaffe wie Ramrod besitzen. Dafür sind alle Mitglieder mit besonderen Bionik-Implantaten ausgerüstet, die jedem Mitglied individuelle Kräfte verleiht.

Zum Inhalt 
Das Team der Galaxy Rangers besteht aus Zacharias Foxx (Anführer), Shane Gooseman, Walter „Doc“ Hartfort und Niko. Unterstützt werden sie von Zozo und Waldo Zeptic. Zozo gehört einen anderen außerirdischen Spezies an, den Kiwi vom Planeten Kirwin. Waldo ist Andorianer und kommt vom Planeten Andor, die Beiden gaben den Menschen die Pläne zum ersten Hypantrieb.

© Gaylord Productions, Transcom Media und TMS Entertainment
Alle unterstehen dem obersten Befehlshaber Commander Walsh. Walsh ist das militärische Oberhaupt von Beta Mountain und vertritt den Weltenrat (Regierung der Erde).


Genau wie die Star-Sheriffs schützen die Rangers die Außengrenzen des Grenzlandes. Die größte Bedrohung stellt die Flotte der Herrscherin des Sternenreiches dar. Um ihre Macht aufrecht zu erhalten, benötigt die Kronenkönigin so genannte Seelenenergie anderer Lebewesen. Einige Rasen sind schon ausgestorben durch die Entnahme dieser.

Des Weiteren hat die selbe Königin, auch die Ehefrau von Zacharias Foxx entführt. Dies macht den Kampf gegen das Imperium des Sternenreiches für die Galaxy Ranger noch persönlicher.


Aber nicht nur das Sternenreich macht Ärger im Grenzland. Die Ranger stoßen immer wieder auf wiederkehrende Charaktere, die dort ihr Unwesen treiben.

So zum Beispiel treffen sie auf Captain Kidd, ein Alien in einer Vogelgestalt. Er und seine Crew sind Söldner, die für den jeweils Höchstbietenden in den Kampf zieht. Jedoch kämpft er vereinzelt auch gemeinsam mit den Rangers, dies aber eher nur aus Eigennutz.

Das Team und seine Fähigkeiten

Zacharias Foxx 
Bei dem Versuch seine Familie zu schützen und die Entführung seiner Frau zu verhindern wurde er schwer verletzt. Seitdem ersetzen Bionische-Systeme seinen linken Arm und sein linkes Bein. Zach besitzt außerdem einen Phasenhandschuh, mit diesem kann er für eine kurze Zeit durch feste Materie greifen.

Durch das Aktivieren seiner Marke (Implantat) wird er physisch stärker, kann schneller laufen und einen Energiestrahl aus seinen Arm abfeuern.

Shane Gooseman 
Shane ist eine künstliche Lebensform und kein Mensch. Wie Colt bei den Starsheriffs ist er der Revolverheld und Draufgänger der Gruppe.

Wenn er seine Marke aktiviert, hat er die Fähigkeit seine Gestalt zu wandeln und kann sich zudem selbst heilen.

Walter „Doc“ Hartfort 
Doc ist Doktor der Informatik und Experte für alle möglichen Computersysteme. Seine durch die Marke verliehene Kraft ist die Verwendung von so genannten C.D.U.'s. Damit hat er Möglichkeit kleine einzigartige Computerprogramme zu erschaffen, die vorzugsweise zum Hacken fremder Systeme dienen. 

Niko 
Niko ist das einzige weibliche Mitglied des Teams. Sie besitzt eine außergewöhnlich starke geistliche Kraft, durch das Nutzen des Implantats wird diese noch verstärkt. So kann sie, z.B. durch das Berühren eines Gegenstands eines Ortes, vergangene Ereignisse, die dort geschahen, sehen.

Zozo
Wie erwähnt ist er ein Kiwi, er besitzt jedoch kein Implantat wie die anderen Mitglieder. Aber die Kiwis sind von Natur aus sehr flink und besitzen ein sehr gutes Gehör.

Waldo
Wie Zozo besitzt auch er kein Implantat, ist aber dank seiner Rasse wissenschaftlich sehr bewandert. Von seiner Persönlichkeit ist er immer sehr nett und höflich, jedoch verliert er in Gefangenschaft nach einiger Zeit seinen Verstand und verhält sich dann wie ein wildes Tier.


© Gaylord Productions, Transcom Media und TMS Entertainment 
Kritik
Auch wenn es signifikante Ähnlichkeiten zu Saber Rider gibt, sind es zwei grundverschiedene Geschichten. Bei Galaxy Rangers findet man eher und auch früher einen roten Faden in der Story, leider wird dieser nicht bis zum Ende erzählt, da die Serie vorzeitig abgesetzt wurde. 

Dies ist wahrhaft bedauerlich, da man doch mit den Figuren mitfiebert. Jedoch gibt dieser Aspekt keinen Grund dafür ab, die Serie nicht zu verfolgen.
Auch hier werden kesse Sprüche geklopft und man erlebt so manch lustige Geschichte mit seinen Helden.

Wir können nur sagen, wer Saber Rider mag, der wird auch diese Kult-Serie gut finden und Lust nach mehr bekommen.


Bewertung






Autor: René Blaas
 


Mittwoch, 28. Oktober 2015

Shining


The Shining (Shining)
Lauflänge: 119 Minuten
Freigabe: FSK 16
Produktionsland: USA, UK
Produktionsjahr: 1980
Regie: Stanley Kubrick
Drehbuch: Stephen King (novel) Stanley Kubrick, Diane Johnson (screenplay)


 "Ich hab geträumt, ich hab euch umgebracht. Aber nicht nur das, ich hab euch beide zerstückelt. Oh, mein Gott. Ich glaube ich verliere den Verstand."


Jack wird in den Wahnsinn getrieben
Quelle: Kauf-Blu-Ray,
© Warner Bros. Entertainment Inc.
Handlung (leichte Spoiler enthalten)
Jack Torrance (Jack Nicholson) beginnt seine neue Arbeit als Hausmeister im Overlook-Hotel in den Bergen von Colorado. Er und seine Familie, Wendy (Shelley Duvall) und sein Sohn Danny (Danny Lloyd), wohnen in den Wintermonaten im Hotel und kümmern sich um darum.

Jack erfährt, dass sich vor einigen Jahren ein schwerer Mordfall im Hotel ereignete: Der damalige Hausmeister ermordete seine Frau und seine zwei Töchter mit einer Axt. Dann erschoss er sich selbst. Jack nimmt die neue Stelle dennoch an. Er will über die langen Wintermonate an seinem neuen Roman schreiben.

Sein Sohn Danny hat eine ungewöhnliche Gabe, das Shining. Er kann Dinge hören und sehen, es ist eine Art telepathische Fähigkeit. Ebenso der Küchenleiter des Hotels hat diese Gabe. 

Langsam fängt Jack an wahnsinnig zu werden und versucht seine Familie umzubringen...

 "Das Einzige was einem im Winter zusetzen kann, ist diese absolute Einsamkeit." - "Macht nichts. Ein bisschen Einsamkeit kann ich im Augenblick sogar sehr gut gebrauchen. Ich hab mit einem neuen Manuskript begonnen und 5 Monate absolute Ruhe, wären mir sehr recht."

Inszenierung
Die Kamera verfolgt Danny
durch die langen Flure
Quelle: Kauf-Blu-Ray, © Warner Bros. Entertainment Inc.
Stanley Kubrick verfilmte 1980 Stephen King´s Roman "The Shining". Kubrick, selbst professioneller Fotograf, drehte diesen meisterhaften Horrorfilm, wie auch seine anderen Werke, mit einer außergewöhnlichen Brillanz. 

Visuell beeindruckend wird hier der damals neuartige Einsatz der Steadicam genutzt. Ein Kamerasystem, dass fast erschütterungsfreie Bewegungen, ohne ein Schienen- oder Kransystem zu benutzen, ermöglicht.

Kubrick lässt die Kamera, wie schwerelos, durch die Gänge und Räume des Overlook-Hotels gleiten. Die Kamera verfolgt in den meisten Szenen die jeweilige Person, die zu sehen ist. Der Zuschauer hetzt gewissermaßen den Charakteren hinterher. 

Am Anfang des Films fliegt eine Kamera (mit Hilfe eines Hubschraubers) durch die Berge und verfolgt das Fahrzeug von Jack Torrance.


Das Hotel
Die Szenen im Hotel wurden in den Elstree Studios nahe London gedreht. Das riesige Set war damals das größte, dass je für einen Film gebaut wurde. 

Wenn man den Film sieht, ahnt man nicht, dass es ein Set ist. Es hat vielmehr den Anschein ein real existierendes Hotel in den Bergen zu sein. Mit vielen Details ausgestattet, wirkt das Hotel sehr echt.


Shelley Duvall überzeugt
durch ihre ängstliche Darstellung
Quelle: Kauf-Blu-Ray, © Warner Bros. Entertainment Inc.
Die Vision Kubrick´s
Stanley Kubrick gestaltete für die Grusel-Szenen sehr surreale Bilder, wie Blutströme aus dem Fahrstuhl, oder kuriose Gestalten in den Räumen des Hotels.

Langsam baut er die Spannung auf, ohne jemals schnelle Schnitte zu benutzen oder Hektik in den Film zu bringen. Mit aller Ruhe kreiert er eine düstere Atmosphäre und erläutert erst die Charaktere und ihre neue Umgebung.

Mit großer Ausdauer und Engagement lies Kubrick einige Szenen hunderte Male neu drehen, bis er die Einstellung so hatte, wie er diese sich vorstellte. Es musste alles mit seiner Vision übereinstimmen.

Auch die vielen getippten Schreibmaschinenseiten, die im Film von Jack geschrieben wurden, mussten alle mit der Maschine geschrieben sein, es durften keine Kopien verwendet werden. Das sieht man auch im Film, da jede Seite anders aussieht. Die Seiten mit dem immer gleichen Text „All work and no play makes Jack a dull boy“ wurden in den Absätzen variiert dargestellt.

Kubrick nutzte keine üblichen Horror-Film Effekte wie Schatten, Knarren der Türe oder Nebel. Der Horror wird hier aus der visuellen Komposition und der surrealen Filmmusik erzeugt.

Einzig auf Nebel in den Außenaufnahmen gegen Ende des Films bestand er, da durch die Schneemassen und den ruhenden Nebel eine sichtbare Kälte erzeugt wurde.

"Redrum, Redrum, Redrum."

Die Filmmusik
Gerade die Filmmusik erzeugt eine gruselige und furchterregende Stimmung. Ein unruhiger, beängstigender Klang von Streichern und ein effektvoller Einsatz von Trommelschlägen, die oft den Rhythmus des menschlichen Herzens imitieren, unterstreichen die düstere Stimmung des Overlook-Hotels.


Die Darsteller
Der in den Wahnsinn getriebene Jack wird durch eine unglaubliche Darbietung von Jack Nicholson verkörpert. Jederzeit nimmt der Zuschauer ihm den in den Wahnsinn getriebenen Jack Torrance ab. Vor allem seine Mimik birgt eine gewisse Wut und Aggressivität, die bis zum Schluss ansteigt.


Der Wahnsinn von Nicholson
ist jederzeit spürbar
Quelle: Kauf-Blu-Ray, © Warner Bros. Entertainment Inc.
Der Film zeigt im Grunde sehr wenige Personen. Es gibt nur 3 Hauptcharaktere: Die Familie Torrance. Nach Nicholson brilliert der erst 6-jährige Danny Lloyd durch seine ruhige aber beängstigende Performance, als Jacks Sohn. Besonders wenn Tony, der in seinem Mund wohnt, spricht.

Shelley Duvall verleiht ihrer Rolle die nötige Angst um ihren Sohn und die Verzweiflung ihrem Mann entkommen zu können.

"Ich fasse dich nicht an. Ich werde dir nur den Schädel zertrümmern."

Kritik
"The Shining" ist ein Meilenstein im Horror-Genre und beeindruckt mit den technisch perfekt inszenierten Kamerafahrten durch das gesamte Hotel. Der unheimliche Score und die hervorragende Inszenierung Kubrick´s heben diesen Film aus der Masse hervor. 

"Here is Johnny!"


Bewertung




Autor: Marcel Hisge

Dienstag, 20. Oktober 2015

Die Fliege


The Fly (Die Fliege)
Lauflänge: 92 Minuten
Freigabe: FSK 18
Produktionsjahr: 1986
Produktionsland: USA, Kanada
Regie: David Cronenberg
Drehbuch: Charles Edward Pogue, David Cronenberg


Seth Brundle bei seinem Selbstversuch
Quelle: Kauf DVD;
Copyright: Twentieth Century Fox Film Corporation
"Are you a body builder, or something?"
"Yeah, I build bodies. I take them apart, and put them back together again."

Im Jahr 1957 erschien die Erzählung "Die Fliege" von George Langelaan. Schon ein Jahr später wurde die Geschichte mit Vincent Price von Kurt Neumann verfilmt.

Hier wird die Verwandlung des Wissenschaftlers in eine Fliege noch sehr einfach dargestellt. Der Wissenschaftler hat einen riesigen Fliegenkopf und ein Fliegenarm. Die Fliege hat einen Menschenkopf und bleibt die meiste Zeit unentdeckt. 

David Cronenberg verfilmte die Geschichte im Jahr 1986 auf seine ganz eigene Weise neu. Er legt Wert auf eine langsame Verwandlung und die stückweise Transformation vom Körper des Wissenschaftler. Seth´s Körper zerfällt, und deformiert sich, bis er zur Fliege wird...



Handlung
Seth Brundle (Jeff Goldblum) ist Wissenschaftler und lernt die Journalistin Veronica (Geena Davis) kennen. Er zeigt ihr seine unglaubliche Erfindung: Ein Teleporter. In zwei großen Kammern kann ein Objekt von der einen zur anderen Kammer teleportiert werden. Seth ist es bisher nur nicht gelungen ein lebendes Objekt unbeschadet zu teleportieren. Um seine Erfindung glaubwürdig bekannt zu machen soll Veronica ihn bei seiner weiteren Arbeit an dem Gerät beobachten und alles dokumentieren. 


Veronica bemitleidet Seth in seiner neuen Form
Quelle: Kauf DVD; 
Copyright: Twentieth Century Fox Film Corporation
Nach einiger Zeit konnte Seth den Computer so programmieren, dass ein echter Pavian ohne Probleme teleportiert werden kann. An dem gleichen Abend, ohne den Affen weiter untersucht zu haben, macht er spontan einen Selbstversuch.

Er teleportiert sich, scheinbar unbeschadet. Er konnte aber nicht wissen, dass eine Stubenfliege ebenfalls in der Kammer saß und der Computer seine und die DNA der Fliege vermischte. 

Seth Brundle ist von nun an nicht mehr der Selbe. Er ist stärker und verändert sich auch psychisch. Langsam fängt sein Körper an sich zu verändern. Auf seinem Rücken wachsen seltsame Haare, seine Fingernägel fallen aus, seine Art der Nahrungsaufnahme stellt sich komplett um. Nach und nach verändert sich sein komplettes Äußeres. Er wird immer mehr zu einem monströsen Monster, einer Fliege.

"A fly. Am I becoming a hundred-and-eighty-five-pound fly? No, I'm becoming something that never existed before. I'm becoming... Brundlefly. Don't you think that's worth a Nobel Prize or two?"

Inszenierung
Anfangs scheint der Film ein gewöhnlicher Science-Fiction-Film zu sein. Im weiteren Verlauf entpuppt sich "The Fly" als außergewöhnlicher Horror-Film. David Cronenberg, Meister des Body-Horror, zeigt hier wieder mal sein Talent den menschlichen Körper auf ekelerregende Weise zu verändern.

Im Gegensatz zur ersten Verfilmung von 1958 wird hier eine langsame und grausame Verwandlung in eine Fliege gezeigt. Der schrittweise zu sehender Zerfall des Körpers von Seth ist sehr schwer zu ertragen. Hier wird nichts verharmlost.


Seth mutiert immer mehr zur Fliege
Quelle: Kauf DVD; 
Copyright: Twentieth Century Fox Film Corporation
Durch die grandiose Maskenarbeit glaubt der Zuschauer, wenn Seth ein Ohr verliert oder seine Fingernägel abfallen. Auch wird auf die Nahrungsaufnahme auf abstoßende Weise gezeigt. 

Der, sich in eine Fliege verwandelte, Seth isst auch wie eine Fliege. Er spuckt eine helle und ätzende Flüssigkeit auf seine Nahrung, diese verflüssigt sich dadurch. Anschließend kann er das ganze genüsslich aufsaugen. 

Der Horror entsteht hier nicht durch Morde oder der Angst vor einem Killer. "The Fly" zeigt dem Zuschauer die Angst vor der Veränderung des eigenen Körpers.

Das Grauen kommt mit dem Gedanken, was als nächstes mit Seth passiert, wie er als nächstes aussehen mag oder wie er sich verhält. Die schrittweise Veränderung des "normalen" Menschen Seth Brundle in die abscheuliche "Brundle-Fly" ist der eigentliche Horror.

Die Story vom "verrückten" Wissenschaftler, der seine Erfindung unbedingt an sich selbst testen muss und eigentlich nichts schlimmes erwartet ist eine tief traurige Geschichte. Er verwandelt sich in ein hilfloses Wesen, dass anders als alle Menschen ist. Man hat Mitleid, aber gleichzeitig fühlt man Abscheu. In manchen Szenen fühlt man sich an David Lynch´s "Der Elefantenmensch" erinnert.

Das Finale übertrumpft alle bisher gezeigt Szenen in Sachen Ekel und Abscheu. Hier werden auch die meisten der wenigen im Film zu sehenden Gore-Szenen gezeigt. So grausam die Geschichte verlief, so traurig endet sie.

Howard Shore (Sieben, Herr der Ringe) komponierte hierzu einen sehr passenden und kräftigen Soundtrack, der das Grausame perfekt unterstreicht.

Seth ist fast in dem Endstadium angekommen
Quelle: Kauf DVD; 
Copyright: Twentieth Century Fox Film Corporation
Die Schauspieler
Die wenigen Darsteller, besonders Jeff Goldblum, machen ihr Sache sehr gut. Jeff Goldblum spielt sehr beeindruckend, den sich stetig veränderten Seth Bundle. Mit einer Mischung aus Faszination, Neugierde und Selbstmitleid überzeugt er den Zuschauer von seiner Verwandlung. Sein Charakter kämpft gegen die Fliege in sich an.

Gleichzeitig verändert sich aber sein Bewusstsein und er wird auch psychisch immer mehr zur Fliege, auch wenn er es gar nicht will.

Fazit
Ein ekelerregender Film über die Verwandlung eines Menschen in eine Fliege. Abscheuliche Horrorszenen lösen die anfängliche Sci-Fi-Thematik nach dem ersten Akt ab.

Trotz all der ekligen Szenen ein außergewöhnlicher Horror-Film, der ein Meilenstein in seinem Genre ist.

"I'm saying I, I'm an insect who dreamt he was a man and loved it. But now the dream is over, and the insect is awake."


Bewertung





Autor: Marcel Hisge

Sonntag, 18. Oktober 2015

Terror in der Oper


Opera (Terror in der Oper)
Lauflänge: 107 Minuten
Freigabe: FSK 16 (früher ab 18/indiziert)
Produktionsjahr: 1988
Produktionsland: Italien
Regie:  Dario Argento
Drehbuch: Franco Ferrini, Dario Argento

Sie kann die Augen nicht schließen
Quelle: Kauf DVD; Copyright: Arrow Films
Marco: "I think it's unwise to use movies as a guide for reality. Don't you Inspector?"
Inspector: "Depends what you mean by reality."

Dario Argento ist ein italienischer Regisseur, der für seine visuell anspruchsvolle Inszenierung seiner Filme bekannt ist. Hautsächlich dreht er Filme aus dem Subgenre Giallo.

Der Giallo ist in Italien eine spezielles Genre, eine Mischung aus Krimi und Slasher, in dem meist nur die Hände (inkl. schwarzer Handschuhe) des Killers zu sehen sind und man lange nicht weiß, wer er ist. Der Zuschauer verfolgt den Protagonisten bei den Ermittlungen, ebenso wie dem Killer bei seinen Morden.

Opera ist Argento´s letzter richtig großer Film nach seinen Hauptwerken wie Suspiria, Inferno und Tenebrae, also groß in seiner Inszenierung. Hier wird visuell einiges geboten, was den Film von anderen Slasher-Filmen wie z. B. Freitag, der 13. abhebt. Argento schafft eine düstere Atmosphäre und sorgt mit unglaublichen Kameraeinstellungen für Erstaunen.



Handlung
Betty muss dem Mörder zusehen
Quelle: Kauf DVD; Copyright: Arrow Films
Betty, eine Sopranistin, bekommt durch Zufall die Chance den Hauptpart in der Opern-Aufführung McBeth zu singen. In der Premierennacht geschieht ein Mord. Als der Killer in der Nacht erneut auftaucht, bringt er Betty in seine Gewalt.

Er fesselt sie und bringt an ihren unteren Augenliedern Nadeln an, so dass sie die Augen geöffnet halten muss um sich nicht zu verletzen. Der Killer bringt sein nächstes Opfer direkt vor ihren Augen um. Wer ist der Killer und warum muss Betty ihm zu sehen?

Der unbekannte Killer lässt Betty anschließend frei und flieht. Sie ist panisch vor Angst und weiß nicht, wann der Killer erneut zu schlägt...

Inszenierung
Opera bietet einiges an visuellen Besonderheiten. Oft wird die subjektive Kamera eingesetzt, d. h. man sieht die entsprechende Szene aus der Sicht einer bestimmten Person. Auch gibt es viele schöne Kamerafahrten die mit Hilfe von Dollys oder Kränen zu Stande kommen. Gerade Backstage in der Oper ist immer was los. Viele Menschen organisieren die Aufführung während die Kamera durch die Szene fährt.


Der Schuss durch den Türspion
Quelle: Kauf DVD; Copyright: Arrow Films
Hier wurde noch nichts digital mit Hilfe von Computern erstellt. Alles wurde mit echten Kameras auf Film gedreht. 

Es gibt z. B. auch eine ganz tolle Einstellung als der Killer durch den Türspion mit der Pistole schießt und einer Frau direkt ins Auge trifft. Dies wurde auf besondere Weise gefilmt: Die Kamera zeigt die Pistolenkugel wie sie durch die Tür hindurch saust um dann in der nächsten Einstellung weiter in Zeitlupe durch den Kopf des Opfers hindurch fliegt.

Der Zuschauer nimmt immer die Position ein, in der sich Betty während der Morde befindet. Man ist ebenso wie sie "gezwungen" dem Killer bei seinen Taten zuzusehen. Manchmal gibt es auch sehr makabere Szenen, in dem der Horror und die Komik kurzzeitig vereint werden. In den Morden ertönen meist Heavy Metal-Songs, die sehr an Iron Maiden erinnert, während, auf Grund der Handlung, in vielen Szenen sonst klassische Musik gespielt wird.

Am Ende gibt es auch, als die Raben im Saal freigelassen werden, viele spezielle Kamerafahrten, die aus der Sicht der Raben gefilmt sind. Oft fragt man sich: "Wie haben die es gemacht?"

Dario Argento hatte, zumindest damals noch, ein feines Händchen für eine visuell sehr anspruchsvolle Inszenierung und verwendete oft Kamerafahrten, die immer schön anzusehen sind.


Flug durch den Saal, aus Sicht des Raben
Quelle: Kauf DVD; Copyright: Arrow Films
In Opera wird einiges von seinem Können als Regisseur gezeigt. Es gibt hier so viele schöne Kameraeinstellungen, die diesen Horrorfilm besonders machen.

Freigabe
Der Film war seit 1990 in Deutschland indiziert und nur ab 18 Jahren erhältlich. Dieses Jahr wurde er vom Index gestrichen und ist nun, nach einer erneuten Prüfung, ab 16 Jahren frei erhältlich.

Ob diese Entscheidung richtig ist kann man in Frage stellen, da der Film mit blutigen Szenen nicht geizt , auch wenn vielleicht nie sehr viel explizit zu sehen ist. Das macht der Film auch sehr gut, man sieht viel Blut und die Morde sind nie
harmlos oder dergleichen. Dennoch verkommt der Film
nie zu einem reinen Splatter-Film.

Fazit
Eine Empfehlung unsererseits für Alle die mal den italienischen Giallo antesten wollen oder mal einen besonderen Horrorfilm, bezüglich der Kameraarbeit, sehen möchten.


Bewertung






Autor: Marcel Hisge



Samstag, 12. September 2015

Saber Rider and the Starsheriffs



Sei Jūshi Bisumaruku (Saber Rider and the Starsheriffs)
Staffeln: 2
Laufzeit: ca. 23 Min. pro Folge
FSK: ab 12
Produktionsland: Japan, USA 
Produktionsjahr: 1984 (WEP 1987)
created by: Peter Keefe, Franklin Cofod



„Can you feel the thunder inside? Saber Rider Make the lightning crack as you ride, Saber Rider." Und habt Ihr ein wenig Gänsehaut bekommen?

© World Event Productions
 „Bestätige, April, übernehme Steuerung. Kampfbereitschaftsphase 1. Hoch damit, und raus mit ihnen! Volle Energie – und fertig ist die Ramrod-Infanterie!“

Die Serie ist zwar nicht komplex, eigentlich sehr einfach gehalten nach dem Motto “Monster of the Week” Aber sie ist KULT! 

In Zeiten von Pokemon, Digimon (die wohl auch schon nicht mehr zeitgemäß sind) war dies noch eine Serie für Kinder, die einem Werte vermitteln konnte. 

Nicht wie die neumodischen Serien von heute, die größtenteils komplett auf Konsum ausgelegt sind.

Leider ist die Serie im Free-TV, wie viele anderen z.B. Galaxy Rangers, Die Racoons, Teenage Mutant Hero Turtles, Robin Hood uvm., nicht mehr zu finden.


Zum Inhalt
Die Serie handelt von einer Spezialeinheit vom Kavallerieoberkommando (oberste Heeresleitung der Streitmacht im Neuen Grenzland), dass die Starsheriffs sind.

© World Event Productions
Die Gruppe besteht aus vier Mitgliedern Saber Rider (Anführer), Fireball, Colt und April. Ihnen steht eine mächtige Waffe bzw. Kampfeinheit zur Verfügung, dies ist das Raumschiff Ramrod das sich zu einem riesigen Kampfroboter transformieren lässt.

Die Aufgabe der Starsheriffs ist es das neue Grenzland (was im Wild West Stil angelegt ist), vor Überfällen der Outrider zu schützen. 

Die Outrider sind Wesen aus einer anderen Dimension, die in Heerscharen ins neue Grenzland drängen und deren Ressourcen plündern wollen.

Eine Besonderheit der Outrider ist, dass diese keinen Sauerstoff zum atmen benötigen und wenn einer in unserer Welt „stirbt“ ist dieser nicht wirklich tot. Er wird nur in seine eigene Dimension zurück transformiert, weshalb man diese Kreaturen auch Phantomwesen nennt.

Der Oberkommandant der Outrider ist Nemesis, ein großer Cyborg, eine Art Roboter mit organischer Intelligenz.


© World Event Productions
Interessant zu wissen!
Die Serie Saber Rider and the Starsheriffs heißt im Original (Sei Jūshi Bisumaruku, dt. „Sternenmusketier Bismarck“). Der Anime lief in Japan damals nicht sehr gut und die Produktion wurde schließlich eingestellt.

Die US-Produktionsfirma World Events Productions erwarb 1987 die Rechte an dem Anime und baute die Originalversion um, damit diese auf dem amerikanischen Markt veröffentlicht werden konnte.

Im Original heißen die Crewmitglieder wie folgt: Richard Lancelot (Saber Rider), Fireball (Shinji Hikari), Colt (Bill Wilcox), April (Marian Louvre) und Bismarck (Ramrod). 

Des Weiteren ist im japanischen Original nicht Saber Rider der Anführer, sondern Fireball.

Aber nicht nur dies, eigentlich wurde im neuen Grenzland auch geraucht und getrunken, da dies aber nicht für ein junges Publikum verwendbar war, wurde nun statt Whiskey eben Limonade ausgeschenkt.

Die Outrider (im orig. Deathculas) sind auch in unseren Dimension verwundbar bzw. sterblich.

Zur Kritik
© World Event Productions
Was soll man da viel zu schreiben? Wie gesagt es ist und bleibt einfach eine Kultserie, weshalb wir auch diese bei uns im Blog veröffentlichen. 

Jedoch ist wie erwähnt, die Story etwas schlicht und erst nach mehreren Folgen bzw. gegen Ende der Serie beginnt eine Art roter Faden, die die Serie zum einem Ziel führt, sprich eine Art Staffelfinale.

Nicht desto trotz kann man jedem diese Serie empfehlen, der auf kesse Sprüche, Action und ein außergewöhnliches Serieset bzw. Umfeld steht.

Bewertung:




Autor: René Blaas