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Mittwoch, 9. Dezember 2015

Entourage



Entourage
Staffeln: 8 (96 Folgen)
Laufzeit: ca. 28 Min. pro Folge
FSK: ab 16
Produktionsland: USA 
Produktionsjahr: 2004 - 2011
created by: Doug Ellin

Ari Gold: „Lllllllllooooooooooyyd!“ Lloyd Lee: „Was ist los?“
Ari Gold: „Hast du so viel Sperma in die Augen gespritzt bekommen, dass du nicht mehr klar sehen kannst? Wenn Amanda den Job bekommt, ist Vince gefickt und ich bin gefickt. Womit wir alle gefickt wären. Und wir wären gefickt, wie du gerne gefickt wirst und nicht wie normale Menschen gerne gefickt werden.“

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2004 - 2011 HBO Entertainment
Die beliebte Dramady-Serie Entourage lief von 2004 – 2011 auf dem US Pay-TV Sender HBO. 

Das Konzept stammt aus der Feder von dem damaligen Newcomer Doug Ellin, der durch die Serie Life with Bonnie erste Erfahrungen als Staff-Writer sammelte.


Des Weiteren war Mark Wahlberg als executive Producer bei diesem Projekt beteiligt. Die meisten Handlungsstränge der Serie basieren auf Erfahrungen Wahlbergs, als junger aufstrebender Schauspieler in der bunten aber rauen Welt von Hollywood.





Inhalt
Die zentrale Figur um die sich die Serie dreht ist Vincent Chase (Adrian Grenier), ein talentierter, charismatischer und gutaussehender Jungschauspieler, der in Hollywood versucht seinen Durchbruch zu schaffen.



Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2004 - 2011 HBO Entertainment
Immer im Schlepptau sein bester Freund und Manager Eric „E“ Murphy (Kevin Connolly), sein älterer Halb-Bruder Johnny „Drama“ Chase (Kevin Dillon), der selbst Schauspieler ist, aber seine beste Zeit schon hinter sich hat und Turtle (Jerry Ferrara) der mit Vince und Eric zusammen zur Schule ging. Hinzu kommt noch Vince’s Agent Ari Gold (Jeremy Piven) mit seinem Assistenten Llyod Lee (Rex Lee).

Eric, ehemaliger Leiter eines kleines Pizzaladens in Queens, versucht als Vince’s Manager alles so zu regeln, dass sein bester Freund und einziger Klient völlig glücklich und zufrieden ist, jedoch durchkreuzt er damit etliche Male die Pläne von Ari, was diesen nicht gerade fröhlich stimmt. Seinen Unmut bekommt meist der arme Llyod, in Form von heftigen aber sehr lustigen Hetzreden und Beschimpfungen ab.

In der Zwischenzeit wo Vice’s Karriere steil bergauf geht, versucht sein Bruder Johnny Drama im Fahrwasser seines Bruder mit zu schwimmen und seine dürftige und eingeschlafene Laufbahn als Schauspieler wieder in Gang zu bringen. Turtle ist für Vince sozusagen das Mädchen für Alles, er kümmert sich um das Fahren zu Drehs und alle möglichen Besorgungen.

Vince hingegen ist der ganz lockere Typ, der das Leben nicht all zu ernst nimmt und dieses voll und ganz auskostet, ganz nach dem Motto: Schließt sich eine Tür, wird sich eine Andere wieder öffnen.

Kritik
Doug Ellin hat einen sehr interessanten Mix aus Drama und Comedy geschaffen, sodass die Serie nicht voll dem Genre Drama oder Comedy zuzuordnen ist, weshalb Dramady hier absolut treffend ist.

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2004 - 2011 HBO Entertainment
Es macht einfach Spaß der Story über diese Gruppe zu folgen und die teils sehr rauen Dialoge runden das Gesamtbild ab. Entourage zeigt teilweise wie Hollywood wirklich ist, aber auch, dass sich die Branche und deren Beteiligten sich gerne mal selbst auf die Schippe nehmen.

Dies zeigt sich auch, dass sehr viele Gaststars aus anderen bekannten Filmen und Serien in Entourage vertreten sind. Beispielsweise: Martin Scorsese, James Cameron, Jamie-Lynn Sigler (The Sopranos), William Fichtner (Prison Break), Mark Wahlberg (Departed), Bob Saget (Full House), Martin Landau (Ed Wood), Domenick Lombardozzi (The Wire), Bob Odenkirk (Breaking Bad), Seth Green (Buffy – Im Bann der Dämonen), Anna Faris (Scary Movie), Johnny Galecki (The Big Bang Theory) und viele viele mehr.


Der Cast weißt eine sehr gute Mischung auf und agiert sehr homogen.
Hervorzuheben ist aber die Rolle von Jeremy Piven, er spielt die Rolle des harten und (fast) herzlosen Agenten Ari Gold sehr überzeugend und mit sehr viel Leidenschaft. Alleine seine Dialoge mit Rex Lee machen die Serie schon sehenswert und bringt einem vor Lachen die Tränen in die Augen.

Wir jedenfalls können euch diese äußerst gelungene Serie ans Herz legen und weiterempfehlen.

Bewertung:
 




Autor: René Blaas
  

Sonntag, 22. November 2015

Deadwood


Deadwood
Staffeln:  (36 Folgen)
Laufzeit: ca. 50 Min. pro Folge
FSK: ab 16
Produktionsland: USA 
Produktionsjahr: 2004 - 2006
created by: David Milch


"Welcome to fucking Deadwood!"


Quelle: Kauf-DVD; © Home Box Office, Inc.
Ähnlich wie schon zu dem Film "Die Ermordung des Jessi James durch den Feigling Robert Ford" von uns geschrieben wurde, zeigt auch Deadwood keine typischen Western-Elemente, sondern zeichnet ein realistisches Bild historischer Personen und deren Handlungen.

Somit ist die Serie Deadwood ein Charakterdrama basierend auf realen Geschehnissen zur Zeit der Revolverhelden, Goldsucher und Saloons...

Handlung
Im Jahr 1876 reist der friedliebende ehemalige Sheriff Seth Bullock (Timothy Olyphant) mit seinem loyalen Partner Sol Star (John Hawkes) nach South Dakota um in dem Camp Deadwood einen Eisenwarenladen zu eröffnen.

Die noch provisorisch angelegte Siedlung wurde auf Grund eines besagten hohen Goldvorkommens gegründet.

Zu dieser Zeit ist das Camp noch unabhängig und liegt einzig unter der Schirmherrschaft des Saloonbesitzer Al Swearengen (Ian McShane), der alle wichtigen geschäftlichen und politischen Entscheidungen trifft und auch mit unmoralischen Mitteln um seine Macht kämpft. In seinem Saloon "The Gem" betreibt er auch das lukrative Geschäft der Prostitution mit seinen angestellten Huren wie z. B. Trixie (Paula Malcomson aus Sons of Anarchy).

Al zieht im Camp alle Fäden, keine großen Entscheidungen werden ohne ihn gefällt. Er lenkt alle Personen in die Richtung, die er haben will.


Wild Bill Hickcok mit Seth Bullcock vor einem Duell
Quelle: Kauf-DVD; © Home Box Office, Inc.
Weitere wichtige Charaktere sind der Arzt Cochran (Brad Dourif, Herr der Ringe), der Saloonbesitzer Cy Tolliver (Powers Boothe, 24), die Goldminenbesitzerin Alma Garret (Molly Parker aus House of Cards), der ernannte Bürgermeister Farnum (William Sanderson), Bullocks Ehefrau Martha (Anna Gun aus Breaking Bad) und der Journalist Merrik (Jeffrey Jones).

Eine kleine Sensation für alle Bewohner von Deadwood ist als der berühmte Revolverheld Wild Bill Hickok (Keith Carradine) mit seinen Freunden Calamity Jane (Robin Weigert) und Charlie Utter (Dayton Callie aus Sons of Anarchy) in das Camp kommt.

Wegen vielen geschäftlichen, politischen und persönlichen Probleme wird das Leben der wichtigen Personen wie Al Swearengen, Seth Bullock und Cy Tolliver nicht einfach. Persönliche Auseinandersetzungen zwischen den Personen erschweren zudem für einige Zeit eine respektvolle Zusammenarbeit.

Spätestens als der skrupellose Geschäftsmann George Hearst nach Deadwood kommt müssen sich Al, Seth und die weiteren Einwohner des Camps zusammentun, um sich mit dieser neuen Gefahr für das laufende Geschäftswesen auseinanderzusetzen...

"Announcin' your plans is a good way to hear god laugh."


Ian McShane als Al Swearengen
Quelle: Kauf-DVD; © Home Box Office, Inc.
Kritik
Deadwood ist eine spannende und äußerst unterhaltsame Western-Drama-Serie, die mit einem teuer errichteten Set des Camps und den vielen großartigen Darstellungen überzeugt. Die Serie lässt sich für alle Charaktere viel Zeit, bleibt aber dabei stets spannend. Hier wird ein realistisches Bild der historischen Gegebenheiten dargestellt.

Die Folgen bauen immer einander auf und es kann sich somit eine anspruchsvolle und weitläufige Geschichte entwickeln. Durch die vielen Charaktere und verschiedenen Handlungsstränge ist die Serie relativ komplex, aber die Handlung bleibt im Verlauf der Serie übersichtlich. Auch die Masse an Personen ist einem irgendwann geläufig.

Die Serie ist kein typischer Western mit Duellen und der Jagd nach Indianer, nein, hier ist das Figuren-Ensemble im Vordergrund mit ihren Machtkämpfen und Gefahrensituationen. Die Geschichte vereint mit ihren Nebenhandlungen verschiedene Genre, wie den Krimi, den Thriller oder auch den Gangster-Film im Westerngewand.

Auch wenn es sich erst einmal seltsam anhört, kann man Deadwood eher mit den Sopranos vergleichen als mit den Zwei glorreichen Halunken: Ein relativ komplexes Handlungskonstrukt mit vielen Charakteren, die ihre Macht erhalten und das Camp zu einer legalen Stadt errichten wollen. 

Oft kann das, aus Sicht der führenden Charaktere, nur mit Blutvergießen erreicht werden. In den entsprechenden Szenen blendet die Serie nicht weg, sondern zeigt die im Kontext nötigen Gewaltausbrüche. Auch in Bezug auf Sex ist die Serie vergleichsweise zeigefreudig. Hier wird nichts beschönigt, man erhält einen Einblick in den damaligen Alltag.

"San Francisco Cocksucker!"


Der skrupellose Saloonbesitzer Cy Tolliver
Quelle: Kauf-DVD; © Home Box Office, Inc.
Darsteller
Alle Schauspieler überzeugen in ihren Rollen und dadurch gelingt die Serie als großes Drama. Jeder Charakter ist nicht von Grund auf gut oder böse, hier werden sie von jeder Seite beleuchtet.

Besonders hervorzuheben sind hier Ian McShane als Al Swearengen, der wenn es sein muss auch über Leichen geht. Seine vielschichtige Darstellung wird jeden Zuschauer beeindrucken. McShane spielt seine Rolle auf eine unnachahmliche Weise, meist sehr ernst und schlecht gelaunt, immer charismatisch und im Vordergrund und jeder Zeit seine volle Macht zeigend.

Skurril sind besonders seine sexuellen Vorlieben, die er täglich braucht um seine gut überlegten geschäftlichen und politischen Entscheidungen zu planen. Der viel zu unbekannte Ian McShane reiht sich so neben Darstellungen von diabolischen und soziophatischen Charakteren wie Tony Soprano (Die Sopranos) und Francis Underwood (House of Cards) ein.

Al Swearengen ist böse, er ist einer der fiesesten Menschen in Deadwood und doch schließen wir ihn in unser Herz, freuen uns über jede seiner Szenen und gehen mit ihm durch jede Situation in dem er doch noch einen gemeinen Spruch bringen kann.

Timothy Olyphant mimt Seth Bullock, der hier die einzige positive Identitätsfigur zu sein scheint, mit dem Hang zum Gesetz. Er ist meist sehr ruhig und friedvoll, zeigt aber auch seine dunkleren Seiten, wenn er dazu gebracht wird. Anfangs wird er eher zurückhaltend und sich nur um seine eigenen Machenschaften kümmerten Menschen gezeigt, der im Verlauf der Serie mit allen Mitteln versucht Recht und Ordnung in das Camp zu bringen.

Der neu nach Deadwood gekommene Cy Tolliver wird beeindruckend von Powers Boothe verkörpert. Er eröffnet einen neuen Saloon und ist somit unmittelbar ein Konkurrent von Al Swearengen. Tolliver gewinnt an Macht durch seine sehr blutigen Taten. Diese werden sehr glaubhaft von Boothe gespielt.


Die raue, ordinäre und immer betrunkene Calamity Jane
Quelle: Kauf-DVD; © Home Box Office, Inc.
Sehr gut wird auch die weibliche Revolverheldin Calamity Jane von Robin Weigert verkörpert. Ihre raue und sehr unfeminine Art ist wirklich unglaublich gut dargestellt. Auch der von ihr gesprochene Dialekt (Nur in der Original-Sprachfassung), der mit reichlichen Kraftausdrücken angereichert ist, passt gut zu der rauen Figur. Zusätzlich ist sie ständig betrunken und lässt dies auch jeden anmerken.

Die reiche Goldminenbesitzerin Alma Garret, gespielt von Molly Parker, ist das Gegenteil von Jane. Sie ist sehr feminin und sie handelt immer mit höflichsten Manieren. Sie ist für die Handlung eine der Schlüsselfiguren.

Brad Dourif, der sonst eher psychopathisch veranlagte Nebenrollen spielt, mimt hier den immer unter Druck stehenden Arzt Doc Cochran, der auf seine direkte und gelehrte Art versucht, die Einwohner von Deadwood vor Krankheiten und Wunden zu heilen.

"How's that pussy-lotion? Should I try some on my ass?"

Realitätsbezug
Die in der Serie zu sehenden Figuren beruhen hauptsächlich auf real existierenden Personen, die damals in Deadwood gelebt haben. Es werden auch zu der Zeit aktuelle Problemsituationen aufgezeigt, darunter gehören z. B. die Ausbreitung der Pest, mysteriöse neuartige Krankheiten sowie politische Wahl- und Machtkämpfe. 

Ausstattung
Die Handlung bleibt die meiste Zeit über im Camp. Das detailreiche Set überzeugt, alles wirkt real. Deadwood ist schmutzig, die Gassen sind voll Schlamm, die Kostüme sehen getragen aus. Die Bauten waren damals für HBO sehr aufwendig und Deadwood war damals eine der teuersten Serienproduktionen.


Absetzung
Alma im Gespräch mit Doc Cochran
Quelle: Kauf-DVD; © Home Box Office, Inc.
Durch weitere Verpflichtungen von David Milch und der zu hohen Kosten wurde die Serie nach 3 Staffeln abgesetzt, das zum Missfallen der Zuschauer. Die Serie endet offen. Alle wichtigen Handlungsstränge werden nicht abgeschlossen und man kann nur erahnen wie alles endet, ob positiv oder negativ für das Camp und deren Einwohner.

Fazit
Deadwood bietet ein, in der Form, zuvor nicht zu sehendes realitätsnahes Bild des Wilden Westens. Wer mal mehr als einen typischen Western sehen will und ein anspruchsvolles Charakterdrama nicht scheut, sollte hier unbedingt reinschauen.

Der äußerst positive Gesamteindruck wird nur durch das sehr offene Ende getrübt, dass durch die Absetzung der Serie herbeigeführt wurde. Ein Sehen lohnt sich trotzdem.

"God rest the souls of that poor family, and pussy's half price for the next 15 minutes."

Bewertung





Autor: Marcel Hisge

Dienstag, 17. November 2015

The Wire


The Wire
Staffeln: 5 (60 Folgen)
Laufzeit: ca. 59 Min. pro Folge
FSK: ab 16
Produktionsland: USA 
Produktionsjahr: 2002 - 2008
created by: David Simon

Terry Hanning: „Eine Lüge ist keine Seite der Geschichte, nur eine Lüge.“
William „Bunk“ Moreland: „Je größer die Lüge, desto eher glauben sie’s.“
Malik 'Poot' Carr: „Die Welt entwickelt sich in eine Richtung, und die Menschen in eine andere.“
Preston 'Bodie' Broadus: „Egal, wie oft du auf die Fresse fällst, du machst immer denselben Fehler.“
James 'Jimmy' McNulty: „Lass die Scheiße von anderen die Scheiße von anderen sein.“

 
Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
The Wire ist eine der besten Serien, die jemals produziert wurden. David Simon, Schöpfer der Serie und ehemalige Polizeireporter, erschuf keine gewöhnliche Dramaserie einer Spezialeinheit der Polizei, nein, er kreierte einen Evergreen, der mit seinem inhaltlichen Aussagen, wohl auch noch in 20-30 Jahren genau so aktuell wirken wird wie jetzt.

Über alle 5 Staffeln hinweg wird akribisch ein Hauptthema behandelt und dieses wird von mehreren Sichtweisen aus beleuchtet.

Die Serie brilliert dadurch, dass nicht wie bei anderen Produktionen ganz simpel „Gut“ gegen „Böse“ darstellt, man geht hier tief in die Grauzonen hinein. Denn das thematisierte Problem, dass aufgezeigt wird, ist so vielschichtig wie eine Zwiebel und es wird Schicht für Schicht abgetragen.


Zum Inhalt (Kann Spoiler enthalten)

Da der Inhalt der Serie doch ziemlich komplex und unserer Meinung nach in einem Ruck weniger effektiv darzustellen ist, werden wir den Inhalt Staffelweise vorstellen und uns auf die Haupthandlung konzentrien.

Staffel 1
Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
Die Serie spielt in Baltimore (Staat Maryland), eine Stadt mit einer der höchsten Kriminalitätsraten auf der ganzen Welt. Der von seinen Fähigkeiten äußerst überzeugte Detective der Mordkommission Jimmy McNulty (Dominic West) ist mit der momentanen Lage der Stadt, sowie mit den polizeilichen Ermittlungen bzw. deren strategischen Ausrichtung mehr als unzufrieden. Die Gewalttaten und Morde nehmen immer weiter zu und der Drogenhandel floriert.

Statt das Übel bei der Wurzel zu packen begnügt sich die Polizeiführung mit äußerst halbherzigen Methoden um die Probleme in den Griff zu bekommen.

Dank eines hochrangigen Kontakts im Gericht gelingt es McNulty, zum Widerwillen des Departments, dass eine Spezialeinheit gegründet wird, deren Ziel es ist, den augenblicklich gefährlichsten Gangster und Drogenbaron der Stadt Avon Barksdale (Wood Harris) und dessen Nummer 2 Russell „Stringer“ Bell (Idris Elba) zu Fall zu bringen.

Dem damaligen Deputy Commander of Operations Ervin H. Burrell (Frankie Faison), ist die Spezialeinheit ein Dorn im Auge und versucht diese mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu torpedieren, damit sie schnellst möglich wieder aufgelöst wird. Unterstützt wird er von Jimmys direkten Vorgesetzten Major William A. Rawls (John Doman).

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
Staffel 2
Stan Valcheck, Major des South-East Districts, bittet das Department die Abhöreinheit in seinem Bezirk einzusetzen. Die Zielperson ist Frank Sobotka (Chris Bauer), der Vertreter der Hafenarbeiter-Gewerkschaft I.B.S.

Valcheck hat einen Verdacht, dass die Gewerkschaft in krumme Geschäfte verwickelt ist. Lt. Cedric Daniels (Lance Reddick) nimmt mit seinem Team die Ermittlungen im Hafengebiet auf, jedoch müssen sie zunächst dabei auf McNulty verzichten.

Nach einiger Zeit wird klar das Frank Sobotka nur ein kleiner Fisch ist und hinter den Machenschaften im South-Eastern noch eine viel größere Nummer steckt und dies der ganz große Schlag gegen das organisierte Verbrechen in Baltimore sein kann.

Staffel 3
Dank eines Deals zwischen Burrell und Daniels ist die Abhöreinheit nun eine feste Major-Case-Unit. Die Einheit ist wieder an der Barksdale Truppe dran und versucht diese zu überführen.

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
Während der Ermittlungen zeichnet sich aber ein Machtwechsel in West-Baltimore ab, da ein neuer Player ins Spiel kommt. Der noch recht junge Marlo Stanfield (Jamie Hector) besitzt nach eineigen Grundlegen Änderungen in dem Stadtteil die lukrativsten Ecken (Drogenumschlagsplätze).

Stringer Bell versucht mit friedlichen Methoden Marlo dazu bewegen mit der Barksdale Gruppe zusammenzuarbeiten, dies lehnt er aber ab. Avon will aber mit allen Mitteln die Ecken für sich gewinnen und es beginnt ein brutaler Bandenkrieg in dem Stadtviertel.

Während all dessen versucht der Major des West-Bezirkes, Howard „Bunny“ Colwin, die Kriminalität bzw. vorzugsweise den Drogenhandeln in seinem Bezirk mit einer unkonventionellen Strategie zu kontrollieren und einzudämmen.

Durch diese Umstände gerät das Rathaus und somit Bürgermeister Clarence Royce (Glynn Turman) zunehmend unter Druck, aber nicht nur das bereitet ihm Sorgen, sondern auch die bevorstehende Wiederwahl, als Bürgermeister. Stadtrat Thomas Carcetti attackiert schon seit geraumer Zeit das Rathaus, wegen der hohen Kriminalitätsrate. Diesen Umstand versucht er auch für sich zu nutzen um selbst, als Bürgermeister, zu kandieren.

Staffel 4
McNulty ist nun nicht mehr im Team der Abhöreinheit und ist auf seinem eigenen Wunsch regulärer Streifenpolizist im Western-District. Auch Daniels ist dort nicht mehr tätig und wie McNulty fortan dem Western zugeteilt, jedoch als Major. Der inzwischen zum Deputy Commander of Operations beförderte William A. Rawls nutzt dies um die ungeliebte Major-Case-Unit lahm zu legen und auch das restliche „Stammpersonal“ wechselt in andere Bereiche.

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
Ein ehemaliges Mitglied der Einheit Ronald „Prez“ Pryzbylewski ist seit einem internen Zwischenfall nicht mehr für die Polizei tätig und nun Lehrer an einer „Middle-School“ im Western. Bunny Colwin verfolgt auch andere Ziele und ist nicht mehr bei der Polizei tätig. Er wird Berater bei einem Programm für „Verhaltensauffällige Teenager“ an der selben Schule wie Pryzbylewski.

Unterdessen bringt Marlo Stanfield die ganzen Westseite Baltimore´s unter seine Kontrolle, jedoch ohne augenscheinlich Blut dabei zu vergießen. Dies kommt den Detectives Bunk Moreland Wendell Pierce) und Lester Freamon (Lester war Mitglied der Abhöreinheit) nicht ganz koscher vor und beide beginnen daraufhin zu ermitteln.

Zwischenzeitlich ist im Rathaus ein Machtwechsel vollzogen worden und Tommy Carcetti ist überraschend zum neuen Bürgermeister gewählt worden. Er verspricht rosige Zeiten für die Stadt und will das Verbrechen konsequent bekämpfen und stellt den Verantwortlichen der Polizei und der Belegschaft größere finanzielle Mittel in Aussicht. Jedoch macht ihm die Lage der Stadtkasse einen Strich durch die Rechnung.

Staffel 5
Durch ein Komplott erlangt Stanfield nun sogar die Macht über die East-Side und ist praktisch nicht angreifbar und „Herrscher aller Straßen“ in Baltimore.

Durch seine schlechten Leistungen im Amt wird Burrell vom Bürgermeister abgesägt und übergangsweise durch Rawls ersetzt. Dieser ist aber nur Platzhalter für Daniels, den eigentlichen Wunschkandidaten Carcetti’s.

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
Daniels hat die eigentliche Macht und verfügt, dass die Abhöreinheit wieder reaktiviert wird und Lester Freamon, sowie Jimmy McNulty, dort wieder tätig werden. Ein großes Problem gibt es aber in der Polizei. 

Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, da durch die leeren Kassen der Stadt alle Versprechungen von Carcetti nicht umgesetzt werden können. Im Gegenteil, der Etat wird bis auf ein Minimum gestrichen, was die Aufgabe von Rawls und Daniels in den leitenden Positionen erschwert.

Durch weitere Einsparmaßnahmen muss McNulty die Einheit wieder verlassen und wird fortan der Mordkommission zugeteilt. Die Ermittlungen gegen Marlo Stanfield praktisch unmöglich geworden, da die Abhöreinheit faktisch aus nur noch aus zwei Personen.

Diese Umstände veranlassen McNulty und Lester zu einem illegalen Schritt und mehr Gelder verfügbar zu machen um endlich Stanfield hinter Gitter zu bringen. Sie kreieren einen großen Fall und puschen diesen durch Reporter der Baltimore Sun. Diese greifen den gestellten Fall auf und versuchen dadurch ihrerseits Kapital zuschlagen.

Kritik
The Wire ist eine einzigartige Serie. Die Polizeiarbeit wird äußerst realistisch dargestellt. Ein Fall zieht sich eine ganze Staffel lang durch und zeigt gerade deswegen, dass Ermittlungen sehr umfangreich sind, bis diese im Gericht verhandelbar sind. Der Ursprung der Kriminalität wird genau beleuchtet und verdeutlicht wie, warum und weswegen diese überhaupt entstehen. Auch wie weit verstrickt alles mit dem normalen Leben der Bürger und anderer Institutionen und gewissen Umständen in der Gesellschaft ist.

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
David Simon offenbart dem Zuseher welche Missstände in der Gesellschaft zu solch einer traurigen Situation in einer Stadt führen. Wer darunter leidet, wer davon profitiert und Diejenigen, die sich versuchen dagegen zustellen.

Dies ist aber nur ein Aspekt, welcher diese Serie so grandios macht. Wie ihr oben schon erahnen könnt, ist die Haupthandlung schon sehr komplex, aber es gibt noch eine Reihe von exzellenten Nebenhandlungen anderer Charaktere, die detailreich ausgearbeitet sind.

Zum Beispiel die von Bubbles (Andre Royo). Über die ganzen fünf Staffeln hinweg begleitet man sein Leben als Junkie und Obdachlosen in einer der bedrohlichsten Gegenden auf der Welt. Es werden schöne und auch durchaus witzige Seiten seines Lebens gezeigt, aber auch die harte Realität auf der Straße und die damit verbundenen schweren Schicksalsschläge.

Interessant ist vor Allem die Figur des Omar Little (Michael Kenneth Williams, bekannt auch aus Boardwalk Empire), der einer der brutalsten Gangster der Stadt ist und der trotz seiner Homosexualität einen harten Ruf hat, was in diesem Milieu ungewöhnlich ist. Dieser Charakter ist, wie die Figur des Bubbles, sehr detailreich ausgearbeitet.

Auch die oben erwähnte Rolle des Jimmy McNulty (Dominic West) ist facettenreich. Klar, man denkt objektiv gesehen erst mal, er ist ja ein Polizeibeamter und jagt die Gangster, das ist ein guter Mensch. Ja, ist er im Grunde genommen auch, aber es werden auch die dunkleren Seiten, wie seine Alkoholsucht oder die Untreue zu seiner Ehefrau gezeigt. Die Charaktere werden somit realistisch dargestellt, mit menschlichen Schwächen, die jeder Mensch hat.

Quelle: Kauf DVD
Copyright: 2002 - 2008 HBO Entertainment
Staffelübersicht
In jeder Staffel wird das behandelte Problem der Kriminalität aus einer anderen Sichtweise wiedergegeben:

- In Staffel 1 ist der Hauptschauplatz das Ghetto und damit verbunden die Handlungen der Dealer auf Straßenebene und das Leben an diesem Ort.

- In Staffel 2 ist der Hafen der Mittelpunkt und die dortigen Arbeitnehmer und deren Probleme.

- In Staffel 3 geht es um die Politik bzw. das Rathaus und deren Machenschaften.

- Staffel 4beleuchtet das desolate US Schulsystem und die daraus entstehende Problematik der Gesellschaft.

- Die letzte Staffel nimmt das Mediengeschehen ins Rampenlicht und zeigt deren Beitrag.

Das Problem sind nicht die Drogen oder die Brutalität, nein, es ist das Unvermögen, die Habgier, die Missgunst, die Lügen, die Angst, die Armut, die Ungleichheit und die Gleichgültigkeit der Menschen. Und genau das zeigen uns die Macher in Bild und Ton.

Fazit
08/15 Serienseher (das ist wirklich nicht abwertend gemeint) werden mit dem Erzählstil und der komplexen Handlung von The Wire nicht wirklich zurecht kommen. Es wirkt wahrscheinlich für diese Zielgruppe eher langweilig und die eigentlich zu vermittelnden wichtigen Botschaften werden nicht richtig aufgegriffen oder verstanden. The Wire ist keine Actionserie und die Fälle ziehen sich über eine ganze Staffel hinweg. Hier gibt es keine schnell lösbaren Mordfälle, hier geht es um die komplette Kriminalität einer gefährlichen Stadt. 

Die unüberschaubare Anzahl von Charakteren und deren Handlungen, die fast ausschließlich parallel gezeigt werden, erschweren den Zugang zur Serie. Sie ist nicht nur in der Handlung realistisch dargestellt, auch von der Inszenierung her. Es gibt fast keine Film-Musik und nur in Stellen wo auch in der Handlung Musik gespielt wird. Die Machart ist sehr dokumentarisch ausgerichtet, man legt hier besonderen Wert auf die komplexe Geschichte, weniger auf eine kunstvolle Inszenierung, was aber keineswegs negativ zu bewerten ist. Hier passt alles perfekt zusammen und macht die Serie besonders.

Für uns und auch sehr vielen Kritikern ist es einer der universellsten Produktionen, die es jemals gab und geben wird. Ein zeitloses Meisterwerk, mit spannenden Storys und interessanten Charakteren, die einem wahren Drama gerecht werden.

Wenn ihr richtige Serienfans seit und Qualität statt Quantität bevorzugt, dann müsst ihr The Wiresehen. Bildet euch euer eigenes Urteil!

Wissenswertes
In Staffel 5 , Folge 7 kommt es zu einem besonderen „Crossover“.
Denn dort hat Richard Belzer mit der Figur des Det. John Munch einen Gastauftritt!

Was ist jetzt daran besonders? Die Figur stammt ursprünglich aus der Serie „Homicide“ (eine Serie über eine Mordkommission), die Buchvorlage stammt von David Simon und der Ort wo die Handlung spielt ist Baltimore. Es gab zwischen Homicide und Law & Order ein paar Crossover-Folgen, wo auch Belzer mit seiner Figur dabei war. Nach der Einstellung von Homicide, wechselte Belzer in den Hauptcast von dem Law & Order Spin-Off Special Victims Unit und spielte auch dort die Rolle des Det. John Munch weiter.

Aber nicht nur dort war die Figur des John Munch zu sehen, sie tauchte auch in folgenden Serien auf: 
The Beat, Law & Order Trail by Jury und sogar in Akte X!



Unsere Bewertung:





Autor: René Blaas
 

Sonntag, 8. November 2015

Galaxy Rangers


Galaxy Rangers
Staffeln: 1 (65 Folgen)
Laufzeit: ca. 22 Min. pro Folge
FSK: ab 6
Produktionsland: USA 
Produktionsjahr: 1986 - 1989
created by: Robert Mandell

„Im Jahre 2086 reisten zwei friedliche Bewohner fremder Planeten auf die Erde. Sie brauchten unsere Hilfe! Als Gegenleistungen gaben sie uns die Pläne zu unserem ersten Hyperantrieb, der es der Menschheit ermöglichte, das Tor zu den Sternen aufzustoßen.

© Gaylord Productions, Transcom Media und TMS Entertainment
Wir haben ein Team einzigartiger Individuen zusammengestellt, dass die Erde und unsere Verbündeten schützen sollen. Mutige Pioniere, der höchsten Idealen und der Gerechtigkeit verpflichtet, widmen sich der Aufgabe Recht und Ordnung jenseits der neuen Grenzen zu bewahren. 

Das sind die Abenteuer der Galaxy Rangers!“

Wieder eine Kult-Zeichentrickserie aus den 1980er Jahren! Die Galaxy Rangers kamen praktisch zur gleichen Zeit in den USA heraus, wie Saber Rider and the Starsheriffs. 

Beide Serien ähneln sich vom Set sehr, da jede auf dem Grundkonzept basiert Sci-Fi mit Westernelemente zu verbinden.

Der grundlegende Unterschied ist, dass im Gegensatz zu den Starsheriffs, die Rangers keine mächtige Kampfwaffe wie Ramrod besitzen. Dafür sind alle Mitglieder mit besonderen Bionik-Implantaten ausgerüstet, die jedem Mitglied individuelle Kräfte verleiht.

Zum Inhalt 
Das Team der Galaxy Rangers besteht aus Zacharias Foxx (Anführer), Shane Gooseman, Walter „Doc“ Hartfort und Niko. Unterstützt werden sie von Zozo und Waldo Zeptic. Zozo gehört einen anderen außerirdischen Spezies an, den Kiwi vom Planeten Kirwin. Waldo ist Andorianer und kommt vom Planeten Andor, die Beiden gaben den Menschen die Pläne zum ersten Hypantrieb.

© Gaylord Productions, Transcom Media und TMS Entertainment
Alle unterstehen dem obersten Befehlshaber Commander Walsh. Walsh ist das militärische Oberhaupt von Beta Mountain und vertritt den Weltenrat (Regierung der Erde).


Genau wie die Star-Sheriffs schützen die Rangers die Außengrenzen des Grenzlandes. Die größte Bedrohung stellt die Flotte der Herrscherin des Sternenreiches dar. Um ihre Macht aufrecht zu erhalten, benötigt die Kronenkönigin so genannte Seelenenergie anderer Lebewesen. Einige Rasen sind schon ausgestorben durch die Entnahme dieser.

Des Weiteren hat die selbe Königin, auch die Ehefrau von Zacharias Foxx entführt. Dies macht den Kampf gegen das Imperium des Sternenreiches für die Galaxy Ranger noch persönlicher.


Aber nicht nur das Sternenreich macht Ärger im Grenzland. Die Ranger stoßen immer wieder auf wiederkehrende Charaktere, die dort ihr Unwesen treiben.

So zum Beispiel treffen sie auf Captain Kidd, ein Alien in einer Vogelgestalt. Er und seine Crew sind Söldner, die für den jeweils Höchstbietenden in den Kampf zieht. Jedoch kämpft er vereinzelt auch gemeinsam mit den Rangers, dies aber eher nur aus Eigennutz.

Das Team und seine Fähigkeiten

Zacharias Foxx 
Bei dem Versuch seine Familie zu schützen und die Entführung seiner Frau zu verhindern wurde er schwer verletzt. Seitdem ersetzen Bionische-Systeme seinen linken Arm und sein linkes Bein. Zach besitzt außerdem einen Phasenhandschuh, mit diesem kann er für eine kurze Zeit durch feste Materie greifen.

Durch das Aktivieren seiner Marke (Implantat) wird er physisch stärker, kann schneller laufen und einen Energiestrahl aus seinen Arm abfeuern.

Shane Gooseman 
Shane ist eine künstliche Lebensform und kein Mensch. Wie Colt bei den Starsheriffs ist er der Revolverheld und Draufgänger der Gruppe.

Wenn er seine Marke aktiviert, hat er die Fähigkeit seine Gestalt zu wandeln und kann sich zudem selbst heilen.

Walter „Doc“ Hartfort 
Doc ist Doktor der Informatik und Experte für alle möglichen Computersysteme. Seine durch die Marke verliehene Kraft ist die Verwendung von so genannten C.D.U.'s. Damit hat er Möglichkeit kleine einzigartige Computerprogramme zu erschaffen, die vorzugsweise zum Hacken fremder Systeme dienen. 

Niko 
Niko ist das einzige weibliche Mitglied des Teams. Sie besitzt eine außergewöhnlich starke geistliche Kraft, durch das Nutzen des Implantats wird diese noch verstärkt. So kann sie, z.B. durch das Berühren eines Gegenstands eines Ortes, vergangene Ereignisse, die dort geschahen, sehen.

Zozo
Wie erwähnt ist er ein Kiwi, er besitzt jedoch kein Implantat wie die anderen Mitglieder. Aber die Kiwis sind von Natur aus sehr flink und besitzen ein sehr gutes Gehör.

Waldo
Wie Zozo besitzt auch er kein Implantat, ist aber dank seiner Rasse wissenschaftlich sehr bewandert. Von seiner Persönlichkeit ist er immer sehr nett und höflich, jedoch verliert er in Gefangenschaft nach einiger Zeit seinen Verstand und verhält sich dann wie ein wildes Tier.


© Gaylord Productions, Transcom Media und TMS Entertainment 
Kritik
Auch wenn es signifikante Ähnlichkeiten zu Saber Rider gibt, sind es zwei grundverschiedene Geschichten. Bei Galaxy Rangers findet man eher und auch früher einen roten Faden in der Story, leider wird dieser nicht bis zum Ende erzählt, da die Serie vorzeitig abgesetzt wurde. 

Dies ist wahrhaft bedauerlich, da man doch mit den Figuren mitfiebert. Jedoch gibt dieser Aspekt keinen Grund dafür ab, die Serie nicht zu verfolgen.
Auch hier werden kesse Sprüche geklopft und man erlebt so manch lustige Geschichte mit seinen Helden.

Wir können nur sagen, wer Saber Rider mag, der wird auch diese Kult-Serie gut finden und Lust nach mehr bekommen.


Bewertung






Autor: René Blaas